Bald eine handbreit Wasser im Schiff?

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Kressbronn, 12.01.2012 von Heinz Lieber

In den letzten Tagen sind nicht nur Ulli und Andrea über die Bodenseeregion gefegt, haben dabei zahlreiche Bootsplanen und Persenninge beschädigt.

Der nachfolgende Starkregen hat zusätzlich dafür gesorgt, dass bei einigen Booten der Spruch „Eine handbreit Wasser im Schiff“ tatsächlich zutreffen kann, wenn die Badewannen an Deck nicht entfernt werden. Vor allem bei einsetzendem Kälteeinbruch mit längerandauernden Minusgraden. Denn ist das Wasser erst zu einem enorm schwerer Eisklotz gefroren, ist es nicht nur um die Persenning geschehen. Das Deck kann selbst erheblichen Schaden erleiden. Nicht daran zu denken was passieren kann, wenn das Boot im Wasser liegt.

Eigentlich ist hier Seemannschaft angesagt, und zwar von Stegnachbarn, Clubkameraden, von Wassersportler die in der Region wohnen und des öfteren einen Spaziergang durch den Hafen unternehmen, bzw. nach ihren eigen Booten schauen. Ein kurzer Anruf würde genügen, denn in der Regel ist der Eigner wohl bekannt.