Marvin Frisch bleibt dran

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Radolfzell, 04.08.2011 von IBN

Die Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft (IDJüM) der Optimisten vor Kiel-Schilksee entwickelt sich zunehmend zu einem Ereignis für konditionsstarke Segler.

Nach dem Dienstag brachte Wettfahrtleiter Jobst Richter vom ausrichtenden Kieler Yacht-Club auch am Mittwoch , 3. August, drei Rennen unter herausfordernden Bedingungen über die Bahn. Bei vier bis fünf Beaufort hatte sich in der Strander Bucht eine hohe Welle aufgebaut, mit der über 300 Segler aus 16 Nationen zu kämpfen hatten. Obwohl der Titelverteidiger Marvin Frisch vom Bodensee diese Welle nicht besonders mag, wahrte er mit den Platzierungen 2, 3 und 4 doch seine Chance für einen erneuten IDJüM-Gewinn. Vor ihm rangiert allerdings mit drei Siegen am Mittwoch der Niederländer Bart Lambriex. Gut auf Kurs liegen auch die weiteren deutschen Nationalmannschaftssegler Ingmar Vieregge und Gwendal Lamay, die sich in den Top-Ten behaupten.

„Bart ist heute sicherlich gigantisch gesegelt, aber wir haben ja noch zwei Tage. Es ist also noch alles drin“, sagt Marvin Frisch. „Der Wind war für mich heute okay, aber die Welle war schon sehr hart. Morgen soll noch mal ein harter Tag kommen, deshalb werde ich rechtzeitig ins Bett gehen, um fit zu sein“, sagte der 15-Jährige, der bei der WM im Dezember eine Top-Ten-Platzierung anvisiert, vielleicht sogar mit einer Medaille liebäugelt. Zufrieden war auch Gwendal Lamay, der zwar für den SC Eckernförde startet, aber in Kiel wohnt und deshalb die Strander Bucht als sein Heimatrevier ansieht. „Das ist schon ein Heimvorteil, und diese Wellenbedingungen mag ich.“ Mit den Einzelplätzen 2, 5, 2 hat er seine Ausgangsposition verbessert, sein Ziel einer Top-15-Platzierung zu erreichen.

 

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