Wenig Wind und nur eine Wettfahrt

„Pokalregatta“ des WYC in Friedrichshafen

Pokalregatta

Friedrichshafen, 24.05.2022 von IBN

Nur leichte Winde wehten am Wochenende (21. und 22. Mai 2022) bei der „Pokalregatta“ des Württembergischen Yacht-Clubs. Trotz mehrerer Anläufe konnte nur eine Wettfahrt für die 22 Teams in drei Kielbootklassen auch zu Ende gebracht werden.

Wunderbar sonniges Wetter, aber nur leichte, umlaufende Winde machten es Wettfahrtleiter Markus Finckh und seinem Team sehr schwer, einen tauglichen Kurs auszulegen, teilt der WYC mit. Eine erste, am Samstag gestartete Wettfahrt musste demnach bei einschlafendem Wind wieder abgebrochen werden werden. Für den zweiten Anlauf hatte Finckh das passende Zeitfenster für halbwegs konstanten Wind gefunden: Die Wettfahrt kam für alle drei Klassen ins Ziel. Mehr ging am Samstag nicht. Auch am Sonntag war der Wind nicht besser. Ein Rennen wurde gestartet. Aber nach etwa einer halben Runde, als die vorderen Boote die erste Wendemarke passiert hatten, war der Wind schon wieder weg - und abermals musste die Wettfahrt abgebrochen werden.

 Das Endergebnis war somit das Ergebnis der ersten und einzigen Wettfahrt. Bei den 30 qm Schärenkreuzern, die mit elf Booten das größte Feld stellten, gewann Rolf Winterhalter (Jollensegler Reichenau, mit Christian und Jürgen Leonards sowie Klaus Eiermann) vor den Teams von Michael Hund (YC Immenstaad) und Thomas Münzer (WV Friedrichshafen-Fischbach). Winterhalter bekam damit auch den „Herzog-Carl-Pokal“ als Wanderpreis überreicht. In der Gruppe der 45 qm Nationalen Kreuzer gewann die „May“ mit Steuermann Max Rieger sowie Klaus Diesch, Thomas Stemmer, Oswald Freivogel und Niko Mittelmaier (WYC). Der Nationale Kreuzer profitierte von einer guten Leichtwind-Geschwindigkeit und konnte so das Team von Florian Schmid (YC Langenargen) auf Rang zwei verweisen. Bei den Yachten vom Typ Dynamic 35 gewann die Familien-Crew von Michael Off (David, Benjamin und Rebecca Off sowie Jannis Gangelhoff) vom YC Meersburg vor dem Team von Klaus Vonbach (WYC). In allen drei Klassen konnten sich damit andere Sieger als im Vorjahr durchsetzen.  

„Die Wettfahrtleitung war die ganze Zeit draußen auf dem See, damit es bei segelbaren Bedingungen gleich losgehen konnte“, fasste WYC-Regattaobmann Christian Severens das windarme Wochenende zusammen. „Wann immer es möglich war, wurde versucht zu segeln.“ Doch ohne Wind konzentrierte sich das Geschehen mehr auf den geselligen Teil an Land. Reichlich Applaus bei der Siegerehrung zeigte auch dem Organisations-Team, dass sich die rund 100 Segler an diesem Wochenende im WYC wohl gefühlt hatten.