blu26 Cup St. Moritz: „Grosses Kino“

blu 26

Zürich, 23.08.2021 von IBN

Am letzten Wochenende 20.- 22. August war der St. Moritzersee fest in den Händen der blu26.

Denn die Fleet Race Battle Engadin ist eine der top Regatten auf der blu26 Agenda. Die Liste der Favoriten bei der 10. Ausgabe des blu26 Cup St. Moritz war lang. Neben dem amtierenden blu26 Swiss Champion Team ‘Hazel’ haben sich insgesamt 14 Crews aus der Schweiz, Deutschland und Dänemark gemeldet. „Wir freuen uns über das qualitativ so starke Teilnehmerfeld“, erklärt Thomas Grob, Präsident der blu26 Klasse. 

Es ist Freitag Ende Vormittag. Die Teilnehmer sind mit leichtem Gepäck angereist, denn die Boote sind bereits vor Ort. Im Laufe des Morgens wurden die 6 Boote für die Regatta fertig gemacht. Eben hat das Skipper Meeting stattgefunden und der Malojawind beginnt das Seewasser zu kräuseln. Die Segel werden eifrig angeschlagen. Bereits zum 10. Mal beginnt die Fleet Race in St. Moritz unter ausgesprochen tollen Bedingungen: Malojawind, Bergarena und Spätsommersonne sei Dank. 

Der Clou ist der Rotationsmodus 

Was diesen Event für blu26 Segelcracks besonders attraktiv macht ist der dynamische Rotationsmodus. 14 Teams rotierten über 6 Boote. Bei kräftigem Malojawind bis zu 4 bft konnten am Freitag und Samstag insgesamt 28 Qualifikationsläufe wie geplant stattfinden. Es waren überaus intensive Läufe über einen kurzen up-and-down Kurs, der von den Seglern alles abverlangte. 

Neben dem Regattieren wird das gemeinschaftliche Zusammenkommen zwischen den Läufen auf der Terrasse des Club Restaurants, am abendlichen «Piöda» Essen am Freitag, und Pasta-Plausch am Samstag stets gepflegt und geschätzt. Ganz so spät wie in vergangenen Jahren ist es jedoch nicht geworden, denn alle Teams wurde bei den Windkonditionen doch ziemlich gefordert. 

Am Sonntag traten alsdann die Gold, Silber und Bronze Fleets in 8 Läufen untereinander an bei anfänglich leichterem Wind, der sich jedoch abermals verstärkt hat.

Amateure, die fast wie Profis segeln

Der kräftig Malojawind war für alle eine Herausforderung. Die Juryboote waren an allen drei Segeltagen unermüdlich am Puls der Boote. Es wurde insgesamt fair gesegelt bestätigt Samuel Ramp, Leiter der Jury, und man konnte von nahezu ‘green flag days’ sprechen. Der grosse Vorteil mit onwater umpiring ist, dass Proteste gleich auf dem Wasser geprüft und mögliche Strafen ‘freigekringelt’ werden. 

Die Sieger der 10. Fleet Race Battle Engadin sind Team ‘Jacqueline’ mit Skipper Lukas Looser. Das Team gewinnt punktgleich vor Team ‘Bombay’ mit Skipper Matthias Keller auf dem zweiten, und dem lokalen Team ‘Giachen Duas’ mit Skipper Christa Kuster auf dem dritten Platz. Engagierte Partner ermöglichten eine grosszügige Preisverleihung mit Preisen im Wert von CHF 10'000.

Am Start waren auch zwei Nachwuchsteams, acht junge Segeltalente, die dank der blu26 ‘Rookie Initiative’ Unterstützung erhalten und sich im Vorfeld in Trainingssessions im Unterland vorbereitet haben.

Das Team hinter den Kulissen hat hervorragende Arbeit geleistet. Die Klasse bedankt sich beim Regattakomitee mit Christian ‘Blumi’ Scherrer und Marc Knöpfel, beim Jury Team auf dem Wasser, bei allen Helfern vor Ort, und bei unseren treuen Sponsoren. Ein besonderer Dank geht an den Segelclub St. Moritz für die außerordentliche Gastfreundschaft. Wir kommen wieder!