"2022 wird ein Jahr der Deutschen Meisterschaften"

Veranstalter der Travemünder Woche blicken zurück und voraus

TW

Travemünde, 02.08.2021 von IBN

Gestern, am 01. August, ging die 132. Travemünder Woche (TW) zu Ende. Alles war ein bisschen anders, aber trotzdem ein Erfolg. Darin sind sich die Organisatoren der Travemünder Woche einig. TW-Sportdirektor Jens Kath zieht ein positives Fazit.

„Es war eine Travemünder Woche mit allem, was die Windpalette zu bieten hat, eine wirklich schwierige Woche mit vielen Starkwind-Tagen. Zum Glück konnte trotzdem in jeder Klasse gesegelt werden. Wir haben besonders bei der Europameisterschaft der ILCA 4 und der WM der RS Feva hervorragende Wettfahrten gesehen, bei denen die Sieger zeigen mussten, dass sie das ganze Windspektrum beherrschen. Sowohl die EM, als auch die WM waren ein Erfolg. Alle Teilnehmer sind zufrieden nach Hause gefahren“, resümiert Kath.

Gut funktioniert hat laut Kath auch die dezentrale Unterbringung der Segler. Das einzige, was bei der 132. Auflage der TW etwas gefehlt hätte, wären die Abendveranstaltungen und Klassen-Abende auf der Passat. „Aber dafür haben in diesem Jahr alle Verständnis gehabt, genauso wie für coronabedingte Einschränkungen und Vorgaben. Trotzdem freue ich mich auf die nächste TW mit hoffentlich wieder mehr Rahmenprogramm auch für die Segler“, blickt Kath nach vorne. Denn es gilt: Nach der TW ist vor der TW. Für dieses Jahr ist das Konzept der etwas anderen Travemünder Woche jedenfalls gut aufgegangen, heißt es in der Pressemitteilung des Veranstalters.

Der Blick in die Zukunft ist demnach vielversprechend, was das sportliche Programm angeht. „2022 wird bei der TW ein Jahr der Deutschen Meisterschaften. Die Dyas, Finns und Folke-Boote werden im Rahmen der 133. Travemünder Woche ihre Meister ermitteln. Ein weiteres Highlight werden die Hobie Multi Europeans sein, die gleich mehrere EM-Titel in verschiedenen Hobie-Klassen vergeben“, kündigt Jens Kath an. Zudem haben die Splash-Klassen ihre Europameisterschaften, die in diesem Jahr nicht ausgetragen werden konnten, auf 2022 zur TW verschoben.