Wasserschutzpolizei erinnert an Geschwindigkeitsbeschränkung

seerhein

Konstanz, 19.07.2021 von IBN

Das für die Baden-Württembergische Wasserschutzpolizei (WSP) zuständige Polizeipräsidium "Einsatz" in Göppingen weist darauf hin, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung von zehn Kilometern pro Stunde für den gesamten Seerhein gilt.

Hintergrund der Mitteilung sei die Überprüfung eines Bootsführers durch die Konstanzer WSP, der "zum
wiederholten Male  im Ermatinger Becken  mit seinem Motorboot in Gleitfahrt außerhalb des Fahrwassers von Tal- und Bergweg im Fachen (palisadenartige Pfahlreihen in der Rheinrinne) unterwegs war.", so die Behörde 

Weiter teilt die Polizei mit, der besagte Bootsführer habe entgegnet, dass "seiner Meinung nach die Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h außerhalb des Fahrwassers von Tal- und Bergweg im Fachen nicht gelten würde. Dies sei auch die gängige Meinung vieler Bootsführerinnen und Bootsführer am Untersee." (sic.)

In diesem Zusammenhang weist die WSP eindringlich auf die geltende Bodensee-Schiffahrts-Ordnung mit deren Regelung zur 300-Meter-Uferzone und dem einzuhaltenden Abstand, sowie der innerhalb dieser Zone geltenden  Geschwindigkeitsbegrenzung hin. Wo sich in Engstellen, wie auf dem Seerhein, die Uferzonen berühren oder überschneiden, dürfen  motorosierte Fahrzeuge mit einer Antriebsleistung von mehr als 2 Kilowatt im Bereich der Mitte des Gewässers ebenfalls nicht schneller als 10 km/h fahren. Soweit Untiefen dies nicht zulassen, ist der nach den Umständen größtmögliche Abstand vom Ufer einzuhalten. (§ 6.11.Bodensee-Schifffahrts-Ordnung).