Pfahlbauten als Weltkulturerbe anerkannt

Radolfzell, 28.06.2011 von Hans-Dieter Möhlhenrich

Die Pfahlbauten sind zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Entgegen der ursprünglichen Liste mit 156 Fundstellen sind es jetzt 111 Orte mit bedeutenden Funden. Sie verteilen sich auf Gebiete in der weiteren Alpenregion in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien sowie Slowenien.

Am deutschen Bodenseeufer werden jetzt noch für die Ausweisung als Weltkulturerbe genannt: Unteruhldingen, Konstanz-Hinterhausen (im Konstanzer Trichter), Wollmatingen-Langenrhein (im Seerhein), Litzelstetten-Krähenhorn, Allensbach (Nähe Strandbad), Sipplingen (östlich Osthafen), Bodman (Achmündung) und Hornstaad (nördlich Hafen Horn). Auf Schweizer Seite sind es Funde bei Arbon, Mammern, Ermatingen und Eschenz.

Mit der Auszeichnung erhoffen sich die Archeologen einen besseren Schutz für die Gebiete und vor allem finanzielle Mittel für weitere Forschungen.