Kieler Woche findet im September statt

18.03.2021

Umsonst, draußen und für alle – so will sich die Kieler Woche in diesem Jahr wieder präsentieren. Daher findet sie erneut nicht Ende Juni statt, sondern wird auf den Zeitraum vom 4. bis 12. September verschoben. 2020 hatte die Kieler Woche unter dem Motto „Zusammenalt“ ein Zeichen für den Segelsport und die Veranstaltungsbranche in Corona-Zeiten gesetzt. In diesem Jahr will Kiels einzigartiges Segel- und Sommerfestival noch viel mehr schaffen: mehr Begegnungen und mehr Spontaneität, mehr Leichtigkeit und mehr Events.

Für Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer ist die Verlegung mit Blick auf die aktuelle Coronalage die folgerichtige Entscheidung: „Mit dem Ausbau der Teststrategie und dem Fortschritt bei den Impfungen werden wir im September hoffentlich in einer Situation sein, in der eine Kieler Woche näher am ‚Original‘ möglich sein wird. Die ‚KiWo‘ lebt von Spontaneität und besonderen Gemeinschaftserlebnissen. Die möchten wir den Kielern und unseren Gästen im September bieten – können aber natürlich auch nicht ausschließen, dass trotz der Verlegung doch noch eine Absage notwendig wird.“

 „Jetzt haben wir einen Planungshorizont. Und ich bin optimistisch, dass wir in diesem Jahr ganz viel typisches Kieler-Woche-Gefühl zurückbekommen. Ich freue mich sehr darauf – und darüber, dass mich meine engagierte Crew und unseren treuen Partner auf diesem Kurs begleiten“, erklärt Philipp Dornberger, Leiter des Kieler-Woche-Büros.
Stadtpräsident Hans-Werner Tovar hofft, in diesem Jahr auch Delegationen aus Kiels Partnerstädten begrüßen zu dürfen: „Die Kieler Woche zeichnet sich durch ihre internationale Atmosphäre und ihren völkerverbindenden Charakter aus. Das Internationale Städteforum werden wir in diesem Juni erstmals digital ausrichten.“
Das Konzept der Kieler Woche 2021 im September muss von der Kieler Ratsversammlung in einer ihrer kommenden Sitzungen noch bestätigt werden. Bei der Vorbereitung der Kieler Woche 2021 werden die Stadt und alle Partner die Entwicklung der Infektionslage stetig beobachten und die Planungen entsprechend modifizieren.