Vermeintlicher Seenotfall vor Kressbronn

Kressbronn, 15.03.2021 von IBN

Vergangenen Samstagnachmittag ging ein Notruf ein, dass ein Surfer sich möglicherweise in einer hilflosen Lage befinden könnte.

Die Anruferin hatte den Surfer im Bodensee bei Kressbronn über längere Zeit bei der Ausübung seines Sports beobachtet und dann gesehen, wie er ins Wasser fiel. Danach habe er vergeblich versucht, sein Segel gegen den heftigen Starkwind aufzurichten. Da die Frau nur noch hin und wieder den Kopf sehen konnte, vermutete sie, dass der Surfer in Schwierigkeiten sei. 

Ein Großaufgebot an Rettungskräfte wurde daraufhin alarmiert und machte sich auf die Suche nach dem Surfer. Der 29-jährige konnte unverletzt an der Anlegestelle für Kursschiffe angetroffen werden. Er war auf seinem Surfbrett ans Ufer gepaddelt. 

Neben einem Rettungshubschrauber waren die Feuerwehren Langenargen, Kressbronn und Friedrichshafen mit 50 Einsatzkräften und mehreren Booten im Einsatz. Weiterhin waren vier Boote der DLRG und der Wasserwacht mit ca. 20 Einsatzkräften alarmiert worden. Von Seiten der Polizei war die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen sowie das Polizeipräsidium Ravensburg in die Einsatzmaßnahmen involviert.