Bundesliga: YC Hard gibt Führung ab

SBL

Hard, 14.09.2020 von IBN

Beim dritten Tourstopp der Österreichischen Segelbundesliga am Attersee war das Team des Yacht Club Hard am ersten Tag noch souverän in die Serie gestartet, büßte dann am Samstag und Sonntag aber doch noch einige Plätze ein. Wenig und drehende Winde machten es schwierig eine Taktik zu finden, teilt Michael Sagmeister, Pressereferent des Lands-Segel-Verbandes mit. Am Ende landete das Team auf Platz sechs. Nach den ersten beiden Events am Traunsee und am Wörhersee führten die Harder die Tabelle an, nun stehen sie auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung. Damit sei ein Showdown beim letzten Tourstopp vom 9. bis zum 11. Oktober am Mattsee "vorprogrammiert", so Sagmeister.

Das Team rund um Michael und Manuel Quendler, Lukas Schobel und der junge Neuzugang Linus De Costa startete am Freitag mit drei ersten Plätzen souverän in die Serie. Bei der letzten Wettfahrt am Freitagabend war der Start dann nicht optimal und ein Problem mit dem Gennaker auf dem Vorwindführten am Ende zu einem vierten Platz, führt Sagmeister weiter aus. Am Samstag und Sonntag war der Wind dann nur mehr sehr schwach vorhanden und die Harder hatten Schwierigkeiten an die guten Ergebnisse der vorigen Wettfahrten anzuschließen: „Dieses Wochenende war irgendwie der Wurm drin. Am Freitag lief es mit Start-Ziel-Siegen noch souverän aber am Samstag und Sonntag bekamen wir den Kopf nicht mehr frei und der wenige und oft drehende Wind machte es schwierig konstant zu segeln. Wir sind in der Gesamtwertung auf Platz zwei, es ist also noch alles offen,“ analysiert Steuermann Michael Quendlerdas Rennwochenende am Attersee.

Das Team des Yacht Club Bregenz festigte den Platz im vorderen Mittelfeld und fand sich mit neuem Team rund um Steuermann Tobias Köb schnell in das Renngeschehen ein. Da beim letzten Event die Bregenzer kurzfristig absagen mussten, war man dieses Mal wieder am Start. In der Gesamtwertung steht derzeit noch der letzte Platz zu Buche, also auch hier wird es auf ein spannendes Finale Anfang Oktober hinauslaufen. Ansonsten heißt es nämlich wie letztes Jahr – ab in die Relegation, um den Wiedereinzug für 2021 zu sichern. Ein Szenario, was man um jeden Preis verhindern will.