Bilderbuchstart in der Kieler Innenförde

Kiel, 10.09.2020 von IBN

Die Pause ist beendet, die Kieler Woche startet in die Zweite Hälfte durch. Und wie zum Auftakt am vergangenen Samstag eröffneten auch jetzt wieder die Seesegler den Startreigen.

Vom Sportboothafen Düsternbrook schickten die Seebahn-Wettfahrtleiter Ralf Paulsen und Eckart Reinke vier Yachtgruppen auf den Kurs: Für die beiden ORC-Gruppen geht es um den Senatspreis, für die Zweihand-Crews um den Deutschen Meistertitel und für die acht Duos auf den Dehler 30od um den ersten echten Leistungsvergleich in dieser neuen Klasse.

Alle vier Gruppen legten ab 11.05 Uhr einen Bilderbuchstart hin, wie Ralf Paulsen befand: „Alles sauber, keine Frühstarts, und die Crews sind mit leichtem Halbwind in Richtung Friedrichsort gestartet. Auf der Außenförde dürfte der Wind dann noch stabiler werden.“ Die Vorhersage verspricht angenehme Bedingungen für die insgesamt 40 Crews, so dass die Gruppe der großen Yachten auf den 65 Seemeilen langen Kurs bis hinauf nach Schleimünde geschickt wurde. Für die anderen drei Gruppen geht es über 45 Seemeilen.

Spektakuläre Yachten dürften für eine schnelle Ankunft sorgen. Als erste Crew im Ziel ist die „Milan“, eine STP 65 von Uwe Lebens (Kiel), zu erwarten. Ihrem Rennwert wird auch die ambitionierte „Halbtrocken 4.5“ (Michael Berghorn, Kiel) Tribut zollen müssen. 

Mit Spannung wird zudem die erste von zwei Wettfahrten der Deutschen Meisterschaft (IDM) der Zweihand-Crews erwartet. Die Titelverteidiger Knut Freudenberg/Nils Reichert (Flensburg) sowie die Drittplatzierten des Vorjahres, Andreas und Birthe Grasteit (Lübeck), sind am Start und werden sich mit den Olympia-ambitionierten Max Gurgel/Lena Weißkichel (Hamburg) auseinandersetzen müssen.

Der Senatspreis mit der Ankunft am späten Nachmittag ist für die IDM-Crews ebenso das Warm-Up wie für die Dehler 30od, die ihre deutsche Bestenermittlung austragen. Ab Freitag wartet die große Herausforderung, wenn es mit der Langstrecke um das Silberne Band durch die Nacht geht.