Bronze für „Jung“ im 29er und „Alt“ auf dem 45er Nationalen Kreuzer

Erfolgreiches Regattawochenende für WYC-Segler

29erWYC

Friedrichshafen, 07.09.2020 von IBN

Mit einer Bronzemedaille sind Frederik Steuerer und Lukas Goyarzu von der Landesjugendmeisterschaft der 29er auf der Reichenau zum Württembergischen Yacht-Club zurückgekehrt. Platz drei errang auch die Crew von Christian Severens beim Europapokal der 45 qm Nationalen Kreuzer in Bregenz.

Mit sechs Teams ist der WYC bei der baden-württembergischen Landesjugendmeisterschaft der 29er auf der Reichenau angetreten und stellte damit auch das größte Kontingent im Feld der 18 Mannschaften. Sechs Wettfahrten konnten gesegelt werden, eine am Freitag bei leichtem Ostwind, fünf weitere mit frischerem West am Samstag. Mit einem Laufsieg kam das vor Jahresfrist gebildete Team Steuerer/Goyarzu bestens in die Serie, konnte die Performance aber am zweiten Tag mit den Plätzen drei bis sieben nicht ganz halten. Bronze bei der LJM ist jedoch ein erster großer Erfolg für das junge Team. Mit einem Sieg in der letzten Wettfahrt verbesserten sich Lena Deike und Ida Bachschmid auf Rang fünf. Platz sechs ist für Sophie Schneider und Finn Meichle, ein ganz neu gebildetes Team im 29er, ein gelungener Einstand. Zu gewinnen gab es auf der Reichenau tatsächlich „Blumentöpfe“: Eine Reichenauer Gemüsekiste und einen Topf Basilikum - was vor allem die Eltern, die ja den finanziellen Aufwand für die regattierende Jugend zum großen Teil tragen, gefreut hat. 

Viele der 29er-Teams sind nun auf dem Weg zur Kieler Woche, wo am Donnerstag die erste große internationale Regatta der 29er beginnt. 

Mit 15 Yachten hatte auch der „Europa-Pokal“ der großen 45 qm Nationalen Kreuzer in Bregenz ein respektables Meldeergebnis. Bestes von drei Schiffen aus dem WYC wurde Christian Severens auf Rang drei. Er segelte mit Dennis und Kevin Mehlig, Rupert Diesch und Marco Nahm. In der Bregenzer Bucht wurden am Freitagnachmittag mit leichtem Westwind zwei Wettfahrten gesegelt, zwei weitere am Samstagmorgen mit den „Rheintäler“-Südwind und eine fünfte schließlich am Sonntagmittag. Das Team von Klaus Diesch segelte auf Rang sechs, Philipp Wieland auf Rang zehn.