Vendee Arctique: Regattafeld erreicht ersten Wegepunkt

Boris Herrmann hat Messboje ausgesetzt

bh

les Sables d‘Olonne, 09.07.2020 von IBN

Die ersten Skipper der Offshore-Regatta Vendee-Arctique haben soeben (09. Juli, 11.50 Uhr) mit ihren IMOCAs die nördliche Wendemarke, südwestlich Islands gerundet. Im Rennen, das als Vorbereitung auf die im November startende Vendee Globe gilt, haben die Skipper Thomas Ruyant auf "Linked out", gefolgt von Charlie Dalin auf "Apivia" und Jeremy Beyou auf "Charal" das Führungsfeld fest in französicher Hand. Boris Herrmann segelt zu diesem Zeitpunkt mit rund 20 Meilen Abstand auf Rang fünf.

Wie dessen Team mitteilt, hat Boris Herrmann am gestrigen Mittwoch (08.Juli), um 17.28 Uhr UTC die Messboje zur Erhebung von Meeresdaten für die Integration in Klima- und Wettervorhersagemodelle ausgesetzt. Die Messstation wird während zehntägiger Zyklen Temperatur-, Salzgehalts- und Druckprofile für Bereiche von bis zu 2.000 Meter unter der Oberfläche des Atlantischen Ozeans messen. Wenn das Messgerät auftaucht, wird es das Satellitentelemetrie-System Argos verwenden, um die gesammelten Daten weiterzuleiten. Die Daten werden vom Argos-Datenverarbeitungszentrum von CLS verarbeitet und an das Global Telecommunication System (GTS) zur Integration in Klima- und Wettervorhersagemodelle weitergeleitet. Der Standort der Boje kann hier eingesehen werden.

Richtigstellung:

In unserem online-Artikel  vom 04. Juli zur Vendee-Arctique  wurde fälschlicherweise berichtet, dass auch der Schweizer Skipper Alan Roura auf dessen IMOCA "La Fabrique" am Rennen teilnimmt. Dies ist nicht der Fall. Roura wird aber an der Vendee Globe im November an den Start gehen. 

Der aktuelle Stand der Vendee-Arctique kann hier verfolgt werden.

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