Startschuss für Dreieckskurs zum Polarkreis

sea explorer

Les Sables d‘Olonne, 04.07.2020 von IBN

Im November startet das Einhand-Rennen der IMOCAs um die Welt, die Vendee Globe. Bereits am heutigen Samstag, 04. Juni, fällt vorab der Startschuss zur Vendée-Arctic-Les Sables d’Olonne. Es handelt sich um einem Dreieckskurs, der 21 Segler in zehn Tagen nonstop von der französischen Atlantikküste, vorbei an Island bis zum Polarkreis und über die Azoren zurück zum Startpunkt in der Biskaya führt.
Wie sein Team mitteilt, nutzt der 39-jährige Skipper Boris Herrmann die Hochseeregatta nicht nur, um sein umgebautes Boot "Sea Explorer" unter Rennbedingungen für die Vendee Globe zu testen, sondern auch, um wissenschaftliche Daten an der Meeresoberfläche  zu erheben. In Zusammenarbeit mit dem Programm der Intergovernmental Oceanographic Commission (IOC) der UNESCO wird Boris Herrmann demnach vor Island eine Driftboje aussetzen, um den Salzgehalt und die Temperatur des Wassers zu messen. Parallel dazu wird er mithilfe seines High-Tech-Labors, welches CO2 im Ozean an entlegenen und sehr schwer zugänglichen Orten misst, wichtige Daten liefern. Diese werden an Wissenschaftler übermittelt, die an den Programmen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, GEOMAR (Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel) und des französischen Meeresforschungszentrums Ifremer arbeiten.

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