Etliche Einsätze des Freiwilligen Seenot-Dienstes(FSD)

02.06.2020

Vor Wasserburg kamen zwei Windsurfer am Freitag, 29.05.2020 in Bedrängnis. Dem einem brach 600 Meter seewärts vom Hafen Wasserburg der Mastfuß, so dass ein selbständiges Zurückkommen an das Ufer nicht mehr möglich war.

Der andere Windsurfer war aufgrund des starken ablandigen Windes erschöpft und tat sich schwer mit der Rückkehr an Land. Beide Personen wurden samt ihrem Material von unserem Mitglied Jörg Fischer der Segelschule Wasserburg gerettet und sicher an Land gebracht. 

Zwei weitere Einsätze fanden am Pfingstmontag statt. So konnte einem RIB Fahrer mit Motorschaden geholfen werden, der in Lindau liegengeblieben war. Einer unserer Mitglieder mit einem Segelboot nahm den Motorbootfahrer in Schlepp und zog ihn zurück nach Langenargen. Aufgrund des günstigen Nordostwindes konnte die Strecke größtenteils unter Segeln bewerkstelligt werden. 

Der zweite Einsatz am Montag betraf ein Badeschlauchboot, das mit zwei Personen besetzt war. Diese wurden in der Reutiner Bucht von dem auf Nordost drehenden (ablandigem) Wind überrascht. Nach einer ersten Anfahrt durch ein Mitglied des FSD wollten sie noch selbst ohne Hilfe an Land kommen. Zwei Boote des FSD bleiben jedoch vorsichtshalber in der Nähe. Nachdem das Badeschlauchboot immer weiter abtrieb fuhr der FSD nochmals zu den beiden Paddlern. Diese erkannten nun ihre Situation und waren dankbar für die Rückkehr durch den FSD an das Zecher Ufer. 

Optionen

Weitere Infos

Der FSD ist ein Zusammenschluss von Skippern (Motorbootfahrern und Seglern), die mit Ihren Booten anderen Wassersportlern auf dem See bei Bedarf Hilfe leisten. Hierzu bilden sie sich regelmäßig in Erster Hilfe fort und veranstalten immer wieder Übungen auf dem See. Dies auch zusammen mit anderen Wassersportvereinen.

Ähnliche Artikel