Bootsvermietung in Bayern ab Samstag wieder geöffnet

Baden-Württemberger müssen noch warten

Bootsvermieter

Wasserburg, 07.05.2020

Die Bootsvermietungen am Bayerischen Teil des Bodensees sind ab Samstag (09.05.2020) wieder geöffnet und bieten im gewohnten Umfang Tretboote, Ruderboote, Segelboote und auch Motorboote wieder zur Miete an, wie der Verband der Bootsvermieter am Bodensee und Hochrhein (VBBH) e.V. mitteilt.

Der Verband hat hierzu ein Hygiene- und Schutzkonzept erarbeitet, welches vorsieht, dass Kunden aus dem gleichen Hausstand mit Mund-Nasen-Masken auf dem Steg der Bootsvermietungen die Boote inkl. Einweisung übernehmen. Auf dem Boot selbst muss dann keine Maske mehr getragen werden.

Die Boote werden nach Benutzung desinfiziert. Auf dem Bootssteg darf jeweils nur ein Personenkreis stehen, weitere Kunden warten mit Abstand vor dem Steg, bis dieser wieder frei ist. An dem Zugang zum Steg wird ein Handdesinfektionsmittel bereitgestellt, welches vor Betreten des Steges genutzt werden soll. Ein Anlanden in anderen Häfen mit den Booten ist derzeit noch nicht möglich. Die Hinweise sind gut sichtbar vor den Bootsvermietungen der Mitgliedsfirmen angebracht.

Darüberhinaus freut sich der Verband der Bootsvermieter am Bodensee und Hochrhein, dass zumindest in Bayern den Menschen wieder die Möglichkeit gegeben ist auf dem Wasser die frische Luft zu genießen. Der Verbandsvorsitzende Jörg Fischer sagt: „Wir sind gut vorbereitet und der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter ist uns äußerst wichtig.“

Die Kollegen auf der Baden-Württembergischen Seite müssen sich noch etwas gedulden. Sie sollen ‚vor Pfingsten‘ wieder öffnen dürfen, ein genaues Datum wurde jedoch nicht genannt. Darüber zeigt sich der Verbandsvorsitzende verwundert, habe doch Ministerpräsident Söder angekündigt, dass die Lockerungen in enger Abstimmung mit den Nachbarn in Baden-Württemberg erfolgen sollen. Jörg Fischer fordert, dass auch die Bootsvermietungen in Baden-Württemberg zeitnah ihren Betrieb wieder aufnehmen dürfen und fügt hinzu: „wo ist ‚Social Distancing‘ besser als auf dem Wasser möglich?“