IWGB enttäuscht über Baden-Württembergische Landesregierung

04.05.2020

Die Internationale Wassersportgemeinschaft Bodensee (IWGB) äussert ihre Enttäuschung darüber, dass in der Regierungserklärtung vom 30. April die von den Kultusministern empfohlenen Lockerungen für den Sport noch nicht einmal erwähnt wurden.

Das gesamte Schreiben steht rechts zum Download (nicht für Mobilgeräte)

Einmal mehr stimmt mich unsere Politik nachdenklich

Was ist der Treiber für diese irrationale Entscheidung?
Liegt es an der Grünen Landesregierung, die eine Chance nutzt den Wassersport einzuschränken, ohne viel Aufsehen zu erregen wurde ja auch die FFH-Gebiete ausgeweitet, oder will man gar den Virus vor uns Menschen schützen. Der größte Nutzen für die Natur wäre doch in Zukunft die Menschheit zwischen Arbeit und zu Hause einzuschließen.
Nur passt dann für mich nicht die Automobil-konforme Landespolitik wieder dazu. Ich finde keine Antworten ...
Oder sind wir inzwischen alle so Angst getrieben. Zeichnet sich am Horizont ein größeres Tief oder eine eine größere Luftdruckänderung ab, wird ja über NINA gleich der Weltuntergang verbreitet. Kritisch an der Sache ist, dass von Mal zu Mal die Glaubwürdigkeit verloren geht.

Auch das Wandern in den Bergen soll ja diesen Sommer ausfallen. Warum dürfen sich dann aber Heerscharen Motorradfahrer an den bekannten Treffs einfinden und Sportflieger ihren Hobbies frönen.
Und erklärt mit bitte den Unterschied zwischen Sportboothäfen von Nord- und Ostsee, von Österreich, der Schweiz und von den unseren ...

Und letztlich: Warum werden nicht mal aussagefähige Vergleichszahlen über Todesfälle veröffentlicht. Herr Palmer aus Tübingen hat da ja einen unangenehmen Anstoß gebracht. Aber anstatt diesen Ernst zu nehmen, will man ihn ja lieber aus der Partei ausschließen. Setzt man sich so mit ernsten Themen auseinander. Liebe PolitikerInnen und allen voran Grüne - Ihr hatte schon mehr Profil. Zeigt das jetzt auch - greift entweder mit klarer Linie durch oder lasst es sein - mit Larifari macht Ihr Euch einmal mehr unglaubwürdig und schadet Eurem Ruf.

Am Rande: Ich habe mal grün gewählt, aber eben habe!
Hartmut Meier am 04.05.2020 21:37:06

Bootsport wird völlig unnötig eingeschränkt

Es ist offensichtlich Ignoranz, wenn die Behörden trotz aller schlüssigen und sämtliche CORONA Bedingungen berücksichtigenden Vorschläge und Appelle der Verbände die Bootssportler am steifen Arm verhungern lassen. Anstatt mit Bedacht die jeweiligen Umstände der Sportarten zu betrachten, werden alle Sportarten über einen Kamm geschoren. Zudem wird - anders als bei den meisten anderen Sprotarten - noch die Nutzung des teuren Eigentums - der Boote - unterbunden, was eine besondere Einschränkung darstellt.

Ich verstehe auch nicht, dass die bekannt gewordenen Schreiben der Vorsitzenden/Verbände an die Regierungsvertreter so einschmeichelnd, formuliert waren, anstatt die rechtlichen Bedenken und Forderungen deutlich anzusprechen. Zumal bei den Bootssportlern in den Verbänden und unter den Mitgliedern ausreichend Juristen vertreten sind. Das war schwach... Da hätte man sich ein entschiedeneres Auftreten gewünscht.

Jürgen Sudmann
Jürgen Sudmann am 04.05.2020 11:39:42

Antwort auf Bootsport wird völlig unnötig eingeschränkt

Die Spielplätze sind wieder offen und wir haben kaum umzusetzende Auflagen für Friseure. Das ist das Ergebnis einer Woche Arbeit unserer Landesregierung - Erst einmal Gratulation dazu.
Nachdem SH jetzt mit einem Konzept unterlegt die Häfen geöffnet hat, hoffe ich doch sehr, dass die Verbände und Vereine rund um den Bodensee sich verstärkt in die Diskussion um die Wiedereröffnung der Häfen einschalten werden um die zahllosen privaten Initiativen und die laufende Petition zu unterstützen.
Herr Kretschmann - Aussitzen ist keine Alternative! Das scheint bequem, aber diese Untätigkeit und Ignoranz beim wichtigen Thema Breitensport gefällt Ihren Wählern gar nicht!

Dirk Rohleder am 04.05.2020 14:03:18
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