Managementplan liegt öffentlich aus

Gebietskulisse Schiener Berg und westlicher Untersee

28.04.2020

Der Managementplan für das FFH-Gebiet Schiener Berg und westlicher Untersee ist bis 14.06. öffentlich ausgelegt. In dieser Zeit ist er im Internet auf den Seiten der LUBW einsehbar (https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/Schiener-Berg.aspx). Stellungnahmen können noch bis 14.06. abgegeben werden.

Zum FFH-Gebiet Schiener Berg und westlicher Untersee gehören Teile der Halbinsel Höri sowie Bereiche der angrenzenden Wasserfläche bis zur im der Unterseemitte verlaufenden deutsch-Schweizer Staatsgrenze (siehe Skizze). Die Größe des Planungsgebiets beträgt 2.652 ha (incl. 1315 ha Bodenseefläche). Die Ufer- und Flachwasserzonen des Bodensees sind als  wertvolle gewässergeprägte Lebensräume einbezogen.  Die Uferseite biete einen reich strukturierten Lebensraum für eine Vielzahl seltener und zum Teil stark gefährdeter Tier- und Pflanzenarten wie den Kammmolch, die Gelbbauchunke, die Helm-Azurjungfer, die Späte Adonislibelle, das Bodensee-Vergissmeinnicht, das Sumpf-Glanzkraut, die Sommer-Schraubenstendel oder das Gnadenkraut heißt es in der Begründung.

Der Untersee gilt zudem als national bedeutsames Brut-, Rast-, Durchzugs- und Überwinterungsgebiet für Vogelarten der Feuchtgebiete und ist deshalb z.T. als Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Deshalb werden im Managementplan für das FFH-Gebiet auch Vogelarten mit berücksichtigt.

Für das gesamte Gebiet gilt ein Verschlechterungsgebot. Die Hafenanlagen in diesem Gebiet sind ausgespart.

Lebensraum für Wen

Zum Glück gewöhnen wir uns in Zeiten von Corona, daran zu Hause zu bleiben. In dem wir künftig alle in unserem Lebensraum "zu Hause" bleiben, können wir im Sinne der Nabu demnächst die ganze Natur unter den Schutz vor dem Menschen stellen. Mit den anstehenden Einschränkungen im Markelfinger Winkel bleibt bald nicht mehr viel Wasserfläche auf der Deutschen Seite des Untersees für menschliche Bedürfnisse übrig.
hartmut meier am 29.04.2020 20:12:14
Kommentare dieses Artikels als Feed