Seenotfall vor Eriskirch

Eriskirch, 20.04.2020 von IBN

Am Sonntag, 19.04.kenterete gegen 16.00 Uhr ein, mit drei Schwestern im Alter von 26, 24 und 16 Jahren besetztes Kanu im Seeraum vor Eriskirch. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilt, kippte das Boot beim Versuch, sich zu erfrischen und lief voller Wasser. Die mit Badegarderobe bekleideten Personen mussten demnach im 15°C kalten Wasser bis zum Eintreffen der Wasserschutzpolizei aushalten, kamen aber mit dem Schrecken und einer leichten Unterkühlung davon.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen übergaben anschließend die Geschwister in die Obhut des Vaters. Ein bereits angeforderter Rettungshubschrauber, ein Boot des DLRG sowie ein Feuerwehrboot mussten nicht mehr eingreifen.

Der noch kalte See erfordert besondere Vorsicht! 

In diesem Zusammenhang wird von Seiten der Wasserschutzpolizei nochmals darauf hingewiesen, dass Wassersport wie das Stand-up-Paddeln, Rudern, Kanufahren etc. auf dem Bodensee in Baden-Württemberg zwar gestattet ist, aber aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen mit der nötigen Vorsicht und unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften betrieben werden sollte.

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