Neue Regelungen für Regatten im Opti

Hamburg, 24.02.2016 von IBN

Am 1. Februar 2016 trat eine geänderte Anlage zur Wettsegelordnung in Kraft, nach der Opti-Seglerinnen und -Segler anders als bisher in die Gruppen A und B eingeteilt werden.

Die Neuregelung führt zu einer Reduzierung der Punkte, die man zum Aufstieg in die Gruppe A benötigt. Bisher waren 25 Punkte notwendig, nun sind es 20 Punkte. Dafür entfällt jetzt die Möglichkeit, Punkte durch die Teilnahme an Trainingsmaßnahmen oder an Trainingsregatten zu erhalten.

Des Weiteren sind Seglerinnen und Segler, die 13 Jahre oder älter sind und mehr als 30 Punkte ersegelt haben, nach einer Übergangsfrist von acht Wochen nicht mehr in Gruppe B startberechtigt. Wichtig ist auch die Streichung der ‚Sechs-Wochen-Sperre‘, wonach ein Start in Gruppe A erst sechs Wochen nach Eingang des Umstiegsantrags bei der Deutschen Optimist-Dinghy Vereinigung (DODV) möglich war. In Zukunft kann das Umstiegsdatum bei Erreichen der erforderlichen Punkte selbst festgelegt werden, wobei eine Antragsfrist von vier Wochen zu beachten ist.

Im Zusammenhang mit diesen Veränderungen wurden weitere Anpassungen vorgenommen. Seit Inkrafttreten der neuen Regelung können eintägige Opti B-Regatten ohne gesonderte DSV-Genehmigung veranstaltet werden, und die Berechnung der Umstiegspunkte wurde an die Vorgaben der Ranglistenordnung angepasst, was kleine Änderungen in der Berechnung zur Folge hat. Außerdem wurden einzelne Regelungen innerhalb der Vorschrift verschoben, um die Lesbarkeit zu verbessern. Um den Vereinen die Prüfung zu erleichtern, ob Seglerinnen und Segler, die 13 Jahre oder älter sind, noch in Gruppe B starten dürfen, stellt die DODV eine laufend aktualisierte Liste zur Verfügung. Ab 1. Januar 2018 müssen der Wettfahrtleiter und der Obmann des Schiedsgerichts auch bei Opti B-Regatten im Besitz einer regionalen Lizenz sein.

Die gesamte Wettsegelordnung inklusive der Anlage Jüngstensegeln steht auf der Website www.dsv.org im Menü ‚Regatta‘.

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