Match Race Germany mit neuen Partnern auf Kurs Zukunft

Magg

Düsselsdorf, 26.01.2016 von IBN

Das Match Race Germany (MRG) findet traditionell über Pfingsten vor Langenargen auf dem Bodensee statt, dieses Jahr zum 19. Mal. Vom 12. bis 16. Mail trifft sich die internationale Duellsegel-Elite im Dreiländereck. Die Veranstalter erwarten rund 30.000 Zuschauer zu den actiongeladenen Duellen direkt vor dem Bodenseeufer.

Mit America’s-Cup-Halbfinalist Karol Jablonski, dem neuseeländischen Top-Ten-Team von Reuben Corbett und Titelverteidiger Tomislav Basic haben bereits drei hochkarätige Skipper ihre Startabsichten noch vor Beginn der offiziellen Meldefrist bekannt gegeben.  

Das Match Race Germany startet 2016 mit neuen Partnern, einer neuen Motorbootflotte, dem bekannten Matchrace-Fan und Schauspieler Simon Licht und ZDF-Reporter Nils Kaben als Kommentator in die Matchraces.  

Nach der hektischen Übernahme der World Match Racing Tour durch neue schwedische Betreiber, die mit Hilfe der Tour selbst gebaute Katamarane etablieren wollen, dies aber zunächst nur teilweise durch- und umsetzen konnten und die Tour sowie ihre Veranstalter heftig erschüttert und dezimiert haben, setzen die Organisatoren des Match Race Germany in 2016 auf die eigene Strahlkraft. „Für uns gilt, was auch auf See klar ist: Man muss nicht jedes radikale Manöver sofort mitmachen. Wir beobachten die Entwicklungen lieber von der Trainerbank aus“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg, „wir tragen Verantwortung für Deutschlands traditionsreichstes Matchrace und haben uns in diesem Jahr gegen eine Tour-Mitgliedschaft entschieden, weil die Forderungen der Betreiber deutlich an der Realität vorbeizielen und von kaum einem Veranstalter weltweit finanzierbar sind. So erklärt sich auch das arg dezimierte Tour-Programm in diesem Jahr, auf dessen Kalender nicht nur das Match Race Germany fehlt.“

 Mit ihrer Haltung kritisieren die deutschen Organisatoren die jüngste Entwicklung des World Match Racing Tour insgesamt, die sich laut Magg „immer mehr weg vom Sport“ entwickle, die „Neueinsteigern und Ausnahmetalenten kaum mehr Chancen zum Ein- und Aufstieg“ biete. Die MRG-Veranstalter wollen ein Zeichen und auf die eigene Tradition und Stärke setzen. Parallel dazu ist die Etablierung eines alternativen internationalen Monhull-Matchrace-Circuits ins Visier genommen, denn auch andere Tour-Klassiker wie der legendäre Bermuda Gold Cup sind nicht mehr Teil der World Match Racing Tour, die 2016 mit nur fünf Regatten in Australien, Amerika und Skandinavien stark verkürzt wurde. 

 Mit ihrem verlässlichen und soliden Kurs konnten die deutschen Organisatoren für das 19. Match Race Germany auch in stürmischen Zeiten neue Partner gewinnen. So stieg die Würth Gruppe als Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial in der Phase der Neuausrichtung zu den Deutschen ins Boot. Mit Kärcher zeigt der Weltmarktführer für Reinigungstechnik  weiter Flagge wie die dtm Gruppe als weltweit operierendes Unternehmen für Kommunikationsverkabelungen und Netzwerklösungen, die ihr Engagement für die 19. Auflage ausgebaut hat.

Neu an Bord des Match Race Germany ist die Schweizer Uhrenmanufaktur Edox mit mehr als 130 Jahren Firmentradition und viel Leidenschaft für den internationalen Segelsport.

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