Weltklasse-Skipper am Bodensee

09.03.2011 von IBN

Sechs Weltklasse-Skipper der World Match Racing Tour sind für den Deutschen Grand Prix der Match Racer bereits gesetzt, darunter der viermalige Weltmeister Peter Gilmour, teilt der Veranstalter mit.

Dazu bewerben sich ein Dutzend namhafte Segler wie America’s Cup-Steuermann Betrand Pacé um die verbleibenden sechs der insgesamt zwölf Startplätze. Zwei davon sind bereits für den Deutschen Match Race Meister Stefan Meister aus Berlin und den Schweden Björn Hansen als Sieger des Berlin Match Race 2010 reserviert. Bleiben vier Startplätze für die Schlange stehenden Profis.
 
Markus Wieser freut sich schon auf sein Comeback im Match Race Germany: „Es ist schön, wieder dabei zu sein. Und natürlich wollen wir alles geben, um zehn Jahre nach unserem ersten Sieg 2001 noch einmal zu gewinnen.“ Karol Jablonski dagegen hat in Langenargen zwar schon große Duelle, aber noch nicht die Regatta gewonnen. Ein Sieg auf dem Bodensee fehlt ihm noch. 

Mit einer werftneuen Flotte von sieben Yachten vom Typ Bavaria 40S haben die Veranstalter ihren Ruf als eine wichtige Regatten der World Match Racing Tour (WMRT) einmal mehr unterstrichen. Für die neue Flotte hat Selden eine neue Rigg-Edition auflegt. Pfeiffer Marine ist als Lieferant von Klampen und Scheuerleisten neu im Match-Race-Boot, Nautisattler lieferte maßgeschneiderte Polster und Persennige. 

Startschuss für die World Match Racing Tour 2011

Zur 14. Auflage 2011 rechnen die Veranstalter mit rund 35.000 Zuschauern an fünf Veranstaltungen Ende Mai. Die Profis segeln um 50.000 US$ Preisgeld und 100 wertvolle Punkte für die Saisonwertung der World Match Racing Tour, die am Ende des Jahres nach dem finalen Weltmeisterschaftslauf beim Monsoon Cup in Malaysia insgesamt 500.000 US-Dollar aus dem Bonus-Pool an die besten neun Skipper der Tour ausschütten.
 
2011 bilden neun Regatten die World Match Racing Tour, die vom 10. bis 15. Mai in französischen Gewässern vor Marseille durchstartet, neun Tage später in Deutschland fortgesetzt wird und nach weiteren sechs Stopps in Korea, Portugal, Dänemark , Portugal, der Schweiz und auf Bermuda schließlich in Malaysia ihr Finale erlebt.