Ranglistenstatus knapp erreicht

folke

Radolfzell, 14.08.2015

Die Zeller Pokalregatta der Nordischen Folkeboote am Wochenende begann zunächst mit Nieselregen.

Erst gegen Nachmittag zeichnete sich eine schwache, aber stabile Brise ab, die Regattaleiter Bertram Schall sofort nutzen wollte, da die Vorhersage auch für den Sonntag unsicher war. Drehende Winde um 135 Grad und nur etwa 1,5 Beaufort verlangten den Seglern vor allem Revierkenntnis und ein Gespür für die Entwicklung von Windfeldern und -richtung ab: Jede einzelne Wende kostete wichtige Meter - und oft genug auch Plätze. Das beste Gespür für die richtige Seite und Taktik hatte am Samstag Claudius Schlumberger vom LSC, der nach drei verkürzten Wettfahrten in Führung lag, allerdings noch ohne Streichergebnis.

Am Sonntag kamen am späten Vormittag stabile 2 Beaufort auf, so dass noch eine verkürzte und eine volle Wettfahrt durchlaufen konnten. Die Windrichtung zwar ähnlich, aber mit mehr Druck in der Luft herrschten doch völlig andere Bedingungen: nunmehr hatte die klassische Regattataktik erheblich mehr Anteil am Erfolg, was sich im Ablauf der Wettfahrten auch zeigte. In den vorderen Rängen waren die Ergebnisse stabil, wenn auch der „Streicher“ die endgültige Wertung noch einmal verschob.

Am Ende siegte Gerhard Kunze (SVPK), GER 461, mit Uli Ober und Günther Steiner vor Rainer Willibald (YCRa), GER 705, mit Alois Weiermann und Harry Nitsch. Dritter wurde Claudius Schlumberger (LSC), GER 995, mit Andreas Kummer.

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