Viele hatten zuviel Tuch

Einhand

Allensbach, 23.07.2015 von IBN

Die erste Stunde nach dem Start zur traditionsreichen 45. Einhand bei der SVG Allensbach war eine harte Geduldsprobe für die 28 Segler, die um 10 30 Uhr auf den rund 13 Seemeilen langen Rundkurs durch den Untersee vor Allensbach gestartet waren.

Zwar stand der angekündigte West bereits im unteren Teil des Untersees bei Steckborn, doch nur zögerlich setzte sich der Wind bis in den Gnaden- und Zellersee durch. Doch dann kamen die Boote ins Laufen, das Feld zog sich schnell auseinander. Beim Seezeichen 6 wehte es bereits bis drei Beaufort und auf vielen Booten war die anfänglich gesetzte Leichtwettergenua zu viel Tuch. Die Skipper kämpften mit Segelwechsel oder rollten die Vorsegel weg, als es weiter auch bis zu fünf Beaufort aufbriste. Auf einer übertakelten BB 10 brach der Mast, die WSP leistete Hilfe und schleppte den Havaristen auf die Reichenau.

Erstmals war das Feld in diesem Jahr in zwei YS-Gruppen eingeteilt, was sich auch bewährte bei den wechselnden Windbedingungen. First Ship home war Thomas Rudolphi  mitz seiner Esse 850, der nach fast drei Stunden das Ziel im Gnadensee erreichte. Zum Sieg reichte es ihm in YS1 nach berechneter Zeit nicht. Hier hatte Dölf Greuter (ESC) mit einer X 332 die Nase vorn. Auf Rang 2 folgte Pawel Adamski (SCiz), dritter wurde Jürg Hauenstein (BSV).
IN YS 2 siegte Siegfried Ulmer (YCH-U) mir einer Biga 262, zweiter wurde Klaus Kaiser (SVGA), dritter Lothar Baron (YCIR) mit der Varianta.

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