Segel-Standorte für Olympia 2024

Kiel, 23.03.2015 von IBN

Kiel, Travemünde oder Warnemünde? Nach der Nominierung von Hamburg als deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2024 steht jetzt die Entscheidung an, wo die olympischen Segelwettbewerbe stattfinden.

Eine sechsköpfige Kommission aus Deutscher Segler-Verband (DSV), Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Stadt Hamburg wird am 9. und 10. April Warnemünde, Travemünde und Kiel besuchen und anschließend eine Empfehlung abgeben. 

 Das sechsköpfige Gremium besteht aus Michael Neumann, Senator für Inneres und Sport der Hansestadt Hamburg, Bernhard Schwank, Leistungssportdirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, sowie vier Vertretern des Deutschen Segler-Verbandes. Diese sind Dr. Andreas Lochbrunner, Präsident des Deutschen Segler-Verbandes, Dierk Thomsen, ehemaliger Präsident des Deutschen Segler-Verbandes und ehemaliges Mitglied der Evaluierungskommission der Olympiakampagne 2002, Sportdirektorin Nadine Stegenwalner und Timo Haß, Jugendobmann des Deutschen Segler-Verbandes.   

 DSV-Präsident Dr. Andreas Lochbrunner: „Die Ostsee ist ein Weltklasse-Segelrevier. Sowohl Kiel als auch Travemünde und Warnemünde haben eine lange Tradition an hochrangigen und internationalen Regatten vorzuweisen. Alle drei Gewässer verfügen über eine hervorragende Wasserqualität. Und alle drei Bewerber haben Konzepte, die eine nachhaltige und umweltverträgliche Nutzung der olympischen Infrastruktureinrichtungen beinhalten und die die Wünsche der Bürger berücksichtigen, keinen olympischen Gigantismus zu betreiben. Damit sind alle drei Orte ideale Gastgeber für die olympischen Segelwettbewerbe. Unser Ziel ist es jetzt, in einem transparenten und fairen Verfahren zu einer guten Empfehlung zu kommen, die alle wichtigen Aspekte berücksichtigt. Wir wollen so mit dazu beizutragen, die Spiele nach Deutschland zu holen.“

 Der Zeitplan sieht vor, dass sich die Auswahl-Kommission umgehend zu einer konstituierenden Sitzung trifft. Anschließend wird die Auswahl-Kommission am 9.und 10. April die Bewerberstädte besichtigen und sich von den Vertretern vor Ort die Konzepte präsentieren lassen. Bis Ende April will die Auswahl-Kommission dann ihre Empfehlung dem DOSB und der Stadt Hamburg unterbreiten.