Ein Mastbruch beim Ansegeln

LSC

Lindau, 05.05.2014 von IBN

Mit vier bis fünf Beaufort aus Nord hat am Wochenende der Wind beim Ansegeln des LSC geblasen.

Bei strahlendem Sonnenschein, aber kühlen Temperaturen sind 18 Schiffe an den Start gegangen und segelten den von Fabian Gielen ausgelegten Kurs in der Bregenzer Bucht. Großes Pech hatte Wolfgang Vogel mit seinem Lacustre „Fastbird“. „Uns ist die Oberwant gebrochen. Da kam der Mast von oben,“ erklärt der Steuermann den Hergang. Verletzt wurde niemand, „und auch der Mast selbst blieb beim Sturz ins Wasser unbeschädigt.“ Mit dem strammen Wind kam am besten Dieter Kubeth auf seinem H-Boot zurecht, zweiter wurde Alexander Mrugowski mit einer Dynamic 35. Dritter wurde Werni Hemmeter auf seinem Lacustre.

Nach dem Ende der Ansegelregatta traten die besten vier Mannschaften noch zum Matchrace mit den neuen J70-Schiffen an. Der Kurs Boot gegen Boot war direkt in den engen Hafen gelegt, damit die Zuschauer an Land die engen Manöver bewundern konnten. „Das war schon gut, die haben gezeigt, dass sie was können“, meinte Wettfahrtleiter Fabian Gielen. Das Matchrace gewann Werni Hemmeters Sohn Veit vor Jürgen Schwendner.

Am Abend vor dem Ansegeln wurde noch der neue Betonsteg zwischen Werft- und Segelhafen offiziell freigegeben. „Die Mitglieder haben gewaltig mit angepackt,“ meinte Bauorganisator Erich Hoos. „So konnten wir die Kosten noch einmal gewaltig drücken. Und auch die beteiligten Firmen haben sich an die Kostenvoranschläge gehalten.“ Der Hafen selbst ist durch den neuen Steg wesentlich offener geworden. „Aber wir haben ihn stabil gebaut,“ hofft der Club-Vorsitzende Andreas Ober. „Der Steg wird uns sicher 30 bis 40 Jahre halten.“