Zwei weitere Siege für Emirates

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San Francisco, 13.09.2013 von IBN

Der America’s-Cup-Titelverteidiger ORACLE TEAM USA sorgte am Donnerstagmorgen für Aufsehen, als die Crews bekanntgegeben wurden. Anstelle des America’s-Cup-Siegers John Kostecki wurde der viermalige Olympiasieger Ben Ainslie als Taktiker nominiert.

Dies änderte nichts daran, dass das Emirates Team New Zealand das sechste und siebte Rennen gewann und nun zwei Drittel des Wegs zur Gewinn der ältesten Trophäe im internationalen Sport zurückgelegt hat. 

  
Das Emirates Team New Zealand führte nach den beiden Wettfahrtsiegen mit 47 bzw. 66 Sekunden Vorsprung nun mit 6:0. Um den 34. America’s Cup zu gewinnen, sind neun Punkte nötig. Die Neuseeländer benötigen dazu nur noch drei weitere Siege, während das ORACLE TEAM USA wegen einer von der Internationalen Jury ausgesprochenen Strafe (zwei Punkte Abzug) noch zehn Wettfahrten gewinnen muss. 
  
„Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Tag und freuen uns über die beiden Punkte, aber noch ist es ein langer Weg“, sagte Emirates Team New Zealands Skipper Dean Barker. „Es sind erst zwei Drittel geschafft, man braucht neun Punkte. Drei weitere Erfolge sind ein hartes Stück Arbeit, und wir wissen, dass das hier noch lange nicht vorbei ist. Ein schlechter Tag, und das Momentum wechselt. Dann kann es ganz anders aussehen. Wir machen uns keine Illusionen darüber, was noch vor uns liegt.“ 
  
Der Weg des Emirates Team New Zealand wird allerdings durch die AC72-Yacht „Aotearoa“ erleichtert. Der 72-Fuß-Katamaran demonstrierte heute bei zehn bis 18 Knoten Wind erneut, dass er in fast allen Bedingungen stark ist. 
  
Im sechsten Match Race konnte es sich Barker sogar erlauben, den Start zu verschlafen. Wie schon in Rennen 5 kämpfte sich das Team vor dem Wind zurück, überholte den Titelverteidiger und baute seinen Vorsprung anschließend aus. 
  
Die siebte Wettfahrt war dann ein Start-Ziel-Sieg der Neuseeländer. Die „Kiwis“ starteten in Luv und kreuzten dann mit 38 Knoten Geschwindigkeit vor dem Gegner. Dieser Vorsprung geriet im weiteren Verlauf niemals in Gefahr. 
Auf der drei Seemeilen langen Kreuz war das Emirates Team New Zealand eine Klasse für sich: Im Rennen 6 waren sie 55 Sekunden schneller als das US-Team, in der siebten Wettfahrt 50 Sekunden. 
  
„Wir sind äußerst glücklich mit unserem Boot und vertrauen ihm“, meinte Barker. „Je mehr wir segeln, desto mehr lernen wir.“ 
  
„Wir wussten nichts über die beiden Designs im Vergleich, bevor dieses Duell begonnen hat“, sagte ORACLE TEAM USA Skipper Jimmy Spithill. „Beide Teams haben sehr viel Zeit und Energie aufgewendet. Es ist schockierend, dass sie am Wind schneller sind, auch wenn wir vor dem Wind die Nase vorn haben.“ 
  
Dieser Geschwindigkeitsnachteil auf der Kreuz stellt auch die Entscheidung des ORACLE TEAM USA in Frage, die Crew zu verändern. Kostecki, der an Spithills Seite 2010 den 33. America’s Cup gewonnen hatte, fungierte in den ersten fünf Rennen als Taktiker, ehe er wegen einiger seiner Entscheidungen in die Kritik geriet. 
  
Spithill entschied sich gestern dafür, Ainslie ins Boot zu holen. Der Engländer war Steuermann der zweiten Yacht des Teams und ist eigentlich eher ein Skipper. Doch das Team war der Meinung, eine Veränderung vornehmen zu müssen. 
  
„Wir haben die Afterguard verändert. John und Ben sind beide fantastische Segler, sie zählen zu den besten der Welt. Wir haben das Glück, auf diesen Niveau zu rotieren. Aber wir müssen uns die Daten ansehen und zusehen, dass wir etwas am Boot verändern können“, sagte Spithill. „Nach wie vor sind die ein oder anderen Windbedingungen nicht aufgetreten. Die Neuseeländer sind auf der Kreuz und beim Wenden besser, aber noch gab es keinen echten Leichtwind. Auch die Code-0-Segel kamen noch nicht zum Einsatz. Wir müssen uns unser Boot ansehen und überlegen, was wir verbessern können. Da liegt ein langer Weg vor uns.“ 
  
Der America’s Cup wird am Samstag mit den Rennen 8 und 9 (13:15 und 14:15 Uhr Ortszeit/22:15 und 23:15 Uhr. MESZ) fortgesetzt. In den USA wird der America’s Cup live auf NBC und NBC Sports Network zu sehen sein. Zeitversetzt sind die Rennen auch auf dem America’s Cup YouTube Channel abrufbar. 
  

Dq Ainslie als Taktiker nominiert. 
  
Dies änderte nichts daran, dass das Emirates Team New Zealand das sechste und siebte Rennen gewann und nun zwei Drittel des Wegs zur Gewinn der ältesten Trophäe im internationalen Sport zurückgelegt hat. 
  
Das Emirates Team New Zealand führte nach den beiden Wettfahrtsiegen mit 47 bzw. 66 Sekunden Vorsprung nun mit 6:0. Um den 34. America’s Cup zu gewinnen, sind neun Punkte nötig. Die Neuseeländer benötigen dazu nur noch drei weitere Siege, während das ORACLE TEAM USA wegen einer von der Internationalen Jury ausgesprochenen Strafe (zwei Punkte Abzug) noch zehn Wettfahrten gewinnen muss. 
  
„Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Tag und freuen uns über die beiden Punkte, aber noch ist es ein langer Weg“, sagte Emirates Team New Zealands Skipper Dean Barker. „Es sind erst zwei Drittel geschafft, man braucht neun Punkte. Drei weitere Erfolge sind ein hartes Stück Arbeit, und wir wissen, dass das hier noch lange nicht vorbei ist. Ein schlechter Tag, und das Momentum wechselt. Dann kann es ganz anders aussehen. Wir machen uns keine Illusionen darüber, was noch vor uns liegt.“ 
  
Der Weg des Emirates Team New Zealand wird allerdings durch die AC72-Yacht „Aotearoa“ erleichtert. Der 72-Fuß-Katamaran demonstrierte heute bei zehn bis 18 Knoten Wind erneut, dass er in fast allen Bedingungen stark ist. 
  
Im sechsten Match Race konnte es sich Barker sogar erlauben, den Start zu verschlafen. Wie schon in Rennen 5 kämpfte sich das Team vor dem Wind zurück, überholte den Titelverteidiger und baute seinen Vorsprung anschließend aus. 
  
Die siebte Wettfahrt war dann ein Start-Ziel-Sieg der Neuseeländer. Die „Kiwis“ starteten in Luv und kreuzten dann mit 38 Knoten Geschwindigkeit vor dem Gegner. Dieser Vorsprung geriet im weiteren Verlauf niemals in Gefahr. 
Auf der drei Seemeilen langen Kreuz war das Emirates Team New Zealand eine Klasse für sich: Im Rennen 6 waren sie 55 Sekunden schneller als das US-Team, in der siebten Wettfahrt 50 Sekunden. 
  
„Wir sind äußerst glücklich mit unserem Boot und vertrauen ihm“, meinte Barker. „Je mehr wir segeln, desto mehr lernen wir.“ 
  
„Wir wussten nichts über die beiden Designs im Vergleich, bevor dieses Duell begonnen hat“, sagte ORACLE TEAM USA Skipper Jimmy Spithill. „Beide Teams haben sehr viel Zeit und Energie aufgewendet. Es ist schockierend, dass sie am Wind schneller sind, auch wenn wir vor dem Wind die Nase vorn haben.“ 
  
Dieser Geschwindigkeitsnachteil auf der Kreuz stellt auch die Entscheidung des ORACLE TEAM USA in Frage, die Crew zu verändern. Kostecki, der an Spithills Seite 2010 den 33. America’s Cup gewonnen hatte, fungierte in den ersten fünf Rennen als Taktiker, ehe er wegen einiger seiner Entscheidungen in die Kritik geriet. 
  
Spithill entschied sich gestern dafür, Ainslie ins Boot zu holen. Der Engländer war Steuermann der zweiten Yacht des Teams und ist eigentlich eher ein Skipper. Doch das Team war der Meinung, eine Veränderung vornehmen zu müssen. 
  
„Wir haben die Afterguard verändert. John und Ben sind beide fantastische Segler, sie zählen zu den besten der Welt. Wir haben das Glück, auf diesen Niveau zu rotieren. Aber wir müssen uns die Daten ansehen und zusehen, dass wir etwas am Boot verändern können“, sagte Spithill. „Nach wie vor sind die ein oder anderen Windbedingungen nicht aufgetreten. Die Neuseeländer sind auf der Kreuz und beim Wenden besser, aber noch gab es keinen echten Leichtwind. Auch die Code-0-Segel kamen noch nicht zum Einsatz. Wir müssen uns unser Boot ansehen und überlegen, was wir verbessern können. Da liegt ein langer Weg vor uns.“ 
  
Der America’s Cup wird am Samstag mit den Rennen 8 und 9 (13:15 und 14:15 Uhr Ortszeit/22:15 und 23:15 Uhr. MESZ) fortgesetzt. In den USA wird der America’s Cup live auf NBC und NBC Sports Network zu sehen sein. Zeitversetzt sind die Rennen auch auf dem America’s Cup YouTube Channel abrufbar.