100 Jahre Kreuzer-Abteilung des DSV

06.01.2011 von IBN

Am 19. März feiert die Kreuzer-Abteilung des DSV ihr 100-jähriges Bestehen. Als größte Interessenvertretung der deutschen Fahrtensegler bietet sie ihren aktuell rund 18.500 Mitgliedern einen umfassenden Service: Informationen und persönliche Beratung für die Törnplanung, Theorielehrgänge und Praxistörns für mehr Sicherheit auf dem Wasser sowie Sonderkonditionen, zum Beispiel bei Seefunk und Handbüchern.

Bei den jährlich ausgeschriebenen Fahrtenwettbewerben verleiht die Kreuzer-Abteilung ihre traditionsreichen Wanderpreise und Medaillen für navigatorisch und seemännisch vorbildliche Reisen. Angefangen hat alles am 19. März 1911. Damals trafen sich 56 namhafte deutsche Segler in Berlin zur Gründungsversammlung des "Deutschen Kreuzer-Yacht-Verbandes". Ihr Ziel war die Förderung "aller Interessen zu Nutzen und Frommen der schönen, gesunden Yachtreisen". Schon im ersten Jahr wurde ein Wettbewerb für eine fahrtentaugliche Yacht ausgeschrieben, 1914 erschien das erste "Ostsee-Handbuch", und 1915 hatte die Organisation bereits über 500 Mitglieder. 1917 schloss sie sich mit dem Deutschen Segler-Verband zusammen. Sie hieß nun Kreuzer-Abteilung des DSV.

1922 wurde erstmals ein "Wettbewerb für die besten Leistungen auf dem Gebiet des Wandersegelns Binnen und auf See" veranstaltet. Damit begann die Tradition der Fahrtenwettbewerbe, in deren Rahmen bis heute jedes Jahr die navigatorisch und seemännisch besten Reisen mit wertvollen Wanderpreisen sowie Gold-, Silber- und Bronzemedaillen geehrt werden.

Auf Initiative von Hans-Otto Schümann, dem dreimaligen Admiral's Cup-Gewinner und heutigen Ehrenpräsidenten des DSV, wurde 1971 der Club der Kreuzer-Abteilung (CKA) gegründet. Unter dem CKA-Stander können Segler, die keinem örtlichen Verein angehören, Verbandsregatten segeln und zahlreiche Serviceleistungen nutzen. Auch Chartersegler entdecken zunehmend die Vorzüge des CKA.