Motorenkunde beim Freiwilliger Seenotdienst

23.04.2012 von IBN

Das Hauptanliegen des Vereins ist die Hilfeleistung von Wassersportlern untereinander zu fördern. Hierzu bietet der Verein seinen Mitgliedern einen regelmäßigen San-Med-Kurs (erweiteter Erst-Hilfe-Kurs) an und stellt die passende Ausrüstung wie beispielsweise Notfallrucksäcke, Rettungswesten und andere Hilfsmittel kostenlos zur Verfügung.

 Wer in seiner Freizeit mindestens 50 Stunden pro Jahr auf dem Wasser verbringt und keine Scheu vor einer Ausbildung in Erster-Hilfe in einem zwei- bis dreijährigem Turnus hat, der ist im Verein herzlich Willkommen. Egal ob Segler oder Motorbootfahrer, Ziel ist es in Notfällen anderen Skippern in dem Rahmen beizustehen, der eigentlich unter Bootssportlern üblich sein sollte. Der Verein versucht nur das notwendige Rüstzeug den Skippern mitzugeben und eine eventuelle Scheu vor Hilfeleistungen abzubauen.
 
In unregelmäßigen Abständen bietet der FSD Seminare und Rettungsübungen an. Diese beschränken sich nicht nur auf Erste-Hilfe Maßnahmen sondern auch auf Übungen mit einer Rettungsinsel für die Hochseewassersportler unter den Mitgliedern, Feuerlöschübungen um den richtigen Umgang mit Feuerlöschern oder Feuerlöschdecke zu trainieren oder andere Themen mit Bezug zum den Bootsport.
 
Zum Saisonauftakt 2012 veranstaltete der FSD zusammen mit der Firma Bootsmotorenhandel Hauptmann ein Seminar für Motorenkunde. Für einen Samstagnachmittag stellte der Inhaber Fabian Hauptmann diverse Außenbordmotoren zur Verfügung und informierte die Teilnehmer in der Fehlersuche und –behebung. Unter fachkundiger Anleitung stand nicht nur der Wechsel von Propeller und Zündkerzen an, sondern auch die gezielte Fehlersuche falls der Außenborder mal auf dem See streiken sollte. Ein großer Themenbereich betraf auch die richtige Wartung und Einlagerung der Motoren. Durch die richtige Wartung können Ausfälle am leichtesten verhindert werden. So illustrierte der Referent mit Hilfe diverser Bauteile welche Auswirkungen mangelnde oder fehlerhafte Wartung haben können. Insgesamt 20 Teilnehmer erhielten durch dieses Seminar wertvolle Tipps zu ihren eigenen Motoren. Zwar wird man durch eine Schulung noch nicht zum Mechaniker für Bootsmotoren, dennoch hilft es seinen Motor besser zu verstehen. Vielleicht kann dadurch die Ausfallwahrscheinlichkeit des Motors etwas gesenkt werden um letztendlich die Sicherheit auf See etwas zu erhöhen.


Weitere Infos finden sich unter www.fsd-info.de

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