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DSL-Pokal 2022: WYC-Junioren segeln um einen Punkt am Podium vorbei

Hamburg, 09.11.2022
IBN

Nach dem Abschluss der Segel-Bundesliga-Saison in Friedrichshafen, Ende Oktober, hat der Württembergische Yacht-Club (WYC) am vergangenen Wochenende (05.-06.11.) ein Junioren-Team zum DSL-Pokal nach Hamburg geschickt. Als jüngste Crew des 20 Vereine starken Teilnehmerfeldes segelten Luca Jost, Rosa Speckle, Patrick Keck und Finn Klein auf Rang fünf. Nur um einen Punkt verpassten sie das Podium.

Fünf Mal kam das WYC-Team in letztlich elf Wettfahrten auf den ersten oder zweiten Platz, teilt der Club mit. 

Für Rosa Speckle war es demnach der erste Einsatz in einem Liga-Format. „Es war richtig cool“, so die 15-Jährige. Kalt war es in der Tat aber auch auf der Alster. Die einen hatten schon ihre Trocken-Socken an, Luca Jost stand noch barfuß zum Steuern im Boot. „Wir hatten Sonne und Wind. Es war tolles Segeln, trotz Alster“, so Finn Klein.

Die auf dem Stadtrevier ständig drehenden Winde erfordern schnelle taktische Entscheidungen. „Bis zum letzten Rennen waren wir im Kampf um Platz drei vorne“, so Luca Jost. Doch ein Strafkringel warf die Crew ein paar Plätze in diesem Rennen zurück, der Podiumsrang wurde um nur einen Punkt verfehlt. Den Pokal holte sich der gastgebende Norddeutsche Regattaverein, der erst vor drei Wochen Deutscher Meister beim finalen Liga-Event auf dem Bodensee geworden war. „Verdient gewonnen“, gratulierte Luca Jost. 

„Wir sind super zufrieden mit der Leistung der Junioren. Sie haben sich über das Jahr hinweg von Event zu Event gesteigert“, so Klaus Diesch, im WYC als Teammanager für die Liga-Mannschaften zuständig. Für den WYC lohnt sich die Nachwuchsarbeit auch für dieses Wettkampfformat: „Die Junioren sind sehr motiviert. Für die Zukunft ist unser Team für die Liga breiter aufgestellt.“


Sonne und Wind hatte das Junioren-Team des Württembergischen Yacht-Clubs beim DSL-Pokal in Hamburg. Luca Jost, Rosa Speckle, Patrick Keck und Finn Klein – auf dem führenden Boot rechts – kamen letztlich auf Rang fünf. Foto:Osner/ DSBL