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Polizei trainiert Großeinsatzlage auf dem Überlinger See

Überlingen/ Göppingen, 09.11.2021
Klaus Lohmüller

Großes Kino vor Überlingen: Eine Detonation mit Feuerball, zahlreiche Polizeiboote und ein Polizeihubschrauber, aus dem Einsatzkräfte an einem Seil auf die MS "München" herab gleiten. Am heutigen Dienstagmittag, 09. November, fand die Abschlussübung von Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei (WSP), der Polizeihubschrauberstaffel und des Sondereinsatzkommandos (SEK) der Polizei statt, die bereits seit eineinhalb Tagen die Koordination bei Großeinsatzlagen auf dem Wasser trainierten.

Die Übung fand unter Leitung des Polizeipräsidiums "Einsatz" mit Sitz in Göppingen statt, zu der die Baden-Württembergische WSP, das SEK und die Stuttgarter Polizeihubschrauberstaffel gehören. 

Übungsannahme war generell ein Szenario, das es erforderlich mache, dass Einsatzkräftes des SEK schnell auf ein Schiff kommen um dort intervenieren zu können. Die Ursachen für solche Einsatzlagen können vielfältig sein, angefangen von einem Streit zwischen zwei Passagieren, bei dem plötzlich Waffengewalt zu Einsatz komme bis hin zu einem terroristoschen Motiv, erklärte ein Polizeisprecher. Neben dem eingangs erwähnten "Abgleiten" aus der Luft wurde wasserseitig das Übersteigen von schnellen RIBs trainiert. 


Nach einer Detonation, die aus Sicherheitsgründen etwas abseits an Bord eines Polizeibootes gezündet wurde, traf der Polizeihubschrauber mit Kräften des SEK ein und setzte sich über das Kursschiff. Foto:IBN, Lohmüller

Das Überlanger Polizeiboot auf schneller Anfahrt. Foto:IBN, Lohmüller

Einsatzkräfte an Bord des Friedrichshafen Polizeibootes verschaffen sich einen Überblick. Foto:IBN, Lohmüller