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Erneute internationale Verkehrskontrollaktion auf dem Bodensee

Göppingen, 21.07.2021
IBN

Am vergangenen Samstag, 17.Juli, fand die zweite international koordinierte Verkehrskontrollaktion auf dem Bodensee statt. Wie bereits Mitte Juni, wurde sie von den Wasserschutz- und Seepolizeien (WSP) aller Anrainer mit insgesamt 15 Polizeibooten durchgeführt.

Wie das für die Baden-Württembergische WSP verantwortliche Polizeipräsidium "Einsatz" Göppingen mitteilt, wurden 91 Wasserfahrzeuge, davon 53 Motorboote und 28 Segelboote, einer Überprüfung unterzogen. Die 30 eingesetzten See- und Wasserschutzpolizisten legten demnach  ihr Augenmerk schwerpunktmäßig auf die Einhaltung der Vorschriften der Bodenseeschifffahrtsordnung.

17 Verstöße wurden geahndet. Dabei handelte es sich  um fehlende bzw. mangelhafte Ausrüstung, nicht mitgeführte vorgeschriebene Urkunden sowie das verbotswidrige Befahren der 300-m-Uferzone mit Motorbooten. Schwerwiegende Verstöße gab es nicht zu verzeichnen, so die Polizei. Insgesamt mussten  19 Schiffsführer beanstandet werden. 18 davon kamen aus Deutschland, einer aus Österreich.

"Aufgrund der Witterung war das Verkehrsaufkommen am Kontrolltag eher gering. Dennoch sind wir zufrieden mit dem Verlauf der Aktion. Der Großteil der Schiffsführer hält sich an die geltenden Regeln", so der stellv. Leiter der WSP-Station Friedrichshafen, Polizeihauptkommissar Jürgen Ritter.

Ziel der internationalen Kontrollen sei es gewesen, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in der Sportschifffahrt zu erkennen und auch Gefahren für diese abzuwehren. Insgesamt sind an  beiden Tagen der diesjährigen Kontrollaktionen 269 Wasserfahrzeuge kontrolliert und 61 Verstöße geahndet worden.