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Zugefrorener Gnadensee lockt viele Schlittschuhläufer an

Aufgrund steigender Temperaturen ist Vorsicht geboten

Allensbach, 16.02.2021
IBN

Durch die extreme Kälte in den letzten Tagen ist ein Teil des Gnadensees bis zum Inseldamm zugefroren. Am gestrigen Sonntag (14.2.) befanden sich über den Tag verteilt insgesamt ca. 2.000 Personen auf der geschlossenen Eisdecke. Wie die Wasserschutzpolizei Konstanz mitteilt, war das Eis bis zu acht Zentimeter dick, an den Randbereichen allerdings zum Teil deutlich dünner.

Trotz der vielen Personen wurde der Mindestabstand gemäß der Corona-Verordnung zum größten Teil eingehalten. Außer vereinzelten Aufklärungsgesprächen gab es keine Beanstandungen, so dieBeamten, die über den gesamten Tag in diesem Bereich vor Ort waren.

Lediglich  zwei kleinere Ereignisse seien zu verzeichnen gewesen: Am Vormittag brach ein 9-jähriges Kind am Randeisbereich mit einem Bein in das Wasser ein und bekam glücklicherweise nur einen nassen Fuß. Am Nachmittag verletzte sich ein 55-jähriger Schlittschuhfahrer an der Hand. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. 

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Betreten der Eisfläche Gefahren mit sich bringen kann. Personen, die sich darauf aufhalten, sollten wegen einer möglichen Rissbildung stets das Eis im Auge behalten. Zudem sollte man sich immer von der Eiskante fernhalten, da dort die Eisschicht abnimmt und sich die Gefahr eines Einbrechens somit erhöht. Aufgrund der in den kommenden Tagen erwarteten wärmeren Temperaturen wird es keine tragfähige Eisschicht mehr geben. Es wird dringend abgeraten die Eisfläche zu betreten. 


Der Gnadensee lockt mit einer geschlossenen, bis zu acht Zentimeter dicken Eisdecke zahlreiche Schlittschuhläufer an. Neben den Abstandsregeln gilt es dabei zu beachten, dass das wärmere Wetter in den nächsten Tagen für eine Schmelze und damit brüchigeres Eis sorgen wird. Foto:Landratsamt Konstanz