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Oldtimer im Interboot-Hafen

Friedrichshafen, 26.09.2014
IBN

Jedes Jahr im September wird der Hintere Hafen für gut eine Woche zum Interboot-Hafen. Neben Neuheiten sind dort auf Initiative der Oldtimer Schiffer Bodensee (OSB) auch historische Boote zu bewundern.

Und dass diese nicht nur als Museumsstücke taugen, bewiesen die Oldtimer schon auf einer Regatta am Eröffnungstag der Wassersportmesse.

Am vergangenen Samstag organisierte der im Hinteren Hafen an der Schussen ansässige Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) für die historischen Segelschiffe eine Regatta. Der Start musste zunächst wegen technischer Schwierigkeiten am Bojenleger verschoben werden, aber ein privates Ersatzboot konnte kurzfristig organisiert werden. Die Wettfahrt führte nach Langenargen, dann Richtung Seemitte und an der Uferpromenade zurück zum Hafen.

Aus der Gruppe der schnelleren Boote nach Yardstick 1 kam Hans-Jörg Lang auf der „Hexe“ (KS) mit großem Abstand als erster ins Ziel und sicherte sich so neben dem Sieg in dieser Gruppe auch den Interboot-Pokal. Es folgten Klaus Eberhard auf der „Carmen IV“ (KS) und Veit Lochner auf der „Sleven“ (SMCÜ). In der Yardstick Gruppe 2 gewann Arno Stork auf dem 20er Jollenkreuzer „Wodan“ vor dem Vorjahressieger Klaus Steinlein mit der „Tümmler“ (WVF) und Ulrich Riegger auf der „Pax“ (RYC 1975).

Die traditionell eher langsamen Kutter hatten eine kürzere Bahn zu Segeln und wurden vom doch flotten Yawler „Kutta“ (YCRb) mit Michael Anselment dominiert. Die Plätze 2 und 3 belegten mit großem Abstand Norbert Wiencek auf der „Teamwork“ (WSGHA) und Philipp Bauer mit der „Shalom“.

Die Siegerehrung fand wie in den vergangenen Jahren im Zelt der Interboot statt. Die Messe spendierte ein Abendessen und Eintrittskarten für die Sportler. Angesprochen auf den überragenden Erfolg der „Hexe“ verriet das Kressbronner Team zu vorgerückter Stunde, dass unter Deck dressierte Hamster frische Nüsse in Fahrtrichtung umgruben...


Auf dem Kutter „Julius“ dauerte die Wettfahrt etwas länger. Leider kam er bei nachlassendem Wind nicht mehr vor dem offiziellen Ende der Wettfahrt um 18 Uhr über die Ziellinie.