Koalition einigt sich auf Eckpunkte zur Reform des Sportbootführerscheins

Berlin, 28.10.2011 von IBN

Bei einem Gespräch über die Reform des Sportbootführerscheins einigten sich die zuständigen Berichterstatter Hans-Werner Kammer (CDU) und Torsten Staffeldt (FDP) auf einen gemeinsamen Antrag.

Für beide Bundestagsabgeordnete standen dabei zwei Ziele im Vordergrund: der Erhalt der Sicherheit und der leichtere Zugang für Interessierte auf das Wasser.

Kern des Antrags ist die Anhebung der Grenze zur Führerscheinpflicht von 5 PS für alle motorisierten Boote. Damit sollen zukünftig insbesondere sogenannte Einsteiger-Boote mit einer Länge von 8 bis 9 Metern führerscheinfrei sein. Zusätzlich ist vorgesehen, weitere Gebiete für den erfolgreichen Charterschein zu öffnen und besser miteinander zu vernetzten.

Als weiterer wichtiger Punkt haben sich Kammer und Staffeldt darauf verständigt, Funkzeugnisse anderer EU Mitgliedsstaaten zu akzeptieren,solange die Zeugnisse nicht Teil einer modularen Ausbildung sind oder ein europäischer Rahmen zur Anerkennung vorliegt. Der Antrag wird nun in den beiden Bundestagsfraktionen beraten und soll noch dieses Jahr in den Bundestag eingebracht werden.

Unberührt davon sind natürlich die Regelungen am Bodensee.