INTERBOOT signalisiert Auftrieb der Wassersportindustrie

interboot

Friedrichshafen , 26.09.2011 von IBN

Mehr Ausstellungsfläche, mehr Boote, mehr Erlebnis. Mit einer positiven Bilanz geht die 50. INTERBOOT zu Ende: 92.700 Menschen (Vorjahr 95.400) wurden an Bord der neuntägigen Reise durch die facettenreiche Welt des Wassersports gezählt.

Neben dem großen Informationsangebot und dem Rahmenprogramm in acht Messehallen nutzen auch viele der fachkundigen Besucher die Möglichkeit, mit einem der mehr als 100 Schiffe Probefahrten vom INTERBOOT-Hafen aus zu unternehmen. Bei bestem Wetter zeigten zusätzlich zehntausende Zuschauer an der Uferpromenade während der Sport- und Show-Veranstaltungen Interesse am Wassersport.
„Die Jubiläumsauflage unserer internationalen Wassersportausstellung war erfolgreich. Die Mehrheit der Aussteller berichten von einem vielversprechenden Messeverlauf mit fachkundigen Besuchern und qualitativ guten Gesprächen. Sie erwarten ein deutlich verbessertes Nachmessegeschäft gegenüber dem Vorjahr“, resümiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann.
Die deutsche Wassersportindustrie habe wieder Auftrieb, das habe die INTERBOOT als erste Bootsmesse für die kommende Saison mit ihrer internationalen Ausprägung deutlich gezeigt. Und INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß ergänzt: „Die Möglichkeiten, die der INTERBOOT-Hafen bietet und das umfangreiche Rahmenprogramm sind unser Markenzeichen, die von Ausstellern und Besuchern sehr gerne genutzt werden.“ Unter der Woche würden die Kunden die Möglichkeit zu ausgedehnten Fachgesprächen nutzen, fährt er fort. „Besonderer Anziehungspunkt bei der diesjährigen Jubiläumsmesse war eindeutig die große Neuheiten-Parade, die die Aussteller im Segel- und Motorbootbereich zeigten.“
Das bestätigt auch Leander Herzog, Geschäftsführer der Herzog Marinecenter AG aus der Schweiz. „Unsere Weltpremiere, die Galeon 400 Fly schlug hohe Wellen und wir hatten sehr konkrete Verkaufsgespräche. Viele Kunden kamen gezielt nur wegen der Galeon. Einige davon reisten sogar aus Norddeutschland oder der West-Schweiz an, selbst aus Russland kamen interessierte potentielle Kunden.“ Auch Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter zeigt sich sehr zufrieden. „Das erste Wochenende war ein sehr guter Einstieg, besser als in den vergangenen Jahren. Dass es unter der Woche ruhiger ist, muss einen nicht beunruhigen, die Leute kamen auf uns sehr gezielt zu. Wir sind optimistisch und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft. Die INTERBOOT ist eine schöne Messe und wir fühlen uns hier sehr wohl und gut betreut.“
Der INTERBOOT-Hafen und die Friedrichshafener Uferpromenade waren an acht Tagen bei bestem Wetter großer Anziehungspunkt in der Region. Zehntausende verfolgten die Regatten und den Motorboot-Wettbewerb Liquid Quarter Mile. Durch ihre Mitfahrt auf einem Teilnehmer-Boot überzeugten sich Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand und erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler von der tollen Stimmung, die an der Uferpromenade herrschte.
Auch die Angebote für den Wassersportnachwuchs haben großen Anklang gefunden. So war das zehnte Jugendlager ausgebucht. Am Messe-See und beim Schnuppertauchen wurden hunderte Kinder und Jugendliche gezählt. Durchgängig gefragt war die Liftanlage am Messe-See, mit deren Hilfe die Wakeboarder ihre Künste vor begeistertem Publikum vorführten. Das Highlight für die junge Wassersportszene war dabei natürlich erneut der Wettbewerb „Cash for Tricks“, den zahlreiche Zuschauer am Messe-See verfolgten.
Gute Noten bekam die INTERBOOT laut der Besucherbefragung für ihre Atmosphäre: 94,5 Prozent sahen diese als sehr positiv. Ein gutes Indiz dafür, dass man mit dem Angebot auf dem richtigen Kurs ist, sieht die Messeleitung auch in dem großen Anfahrtsradius der befragten Besucher. Immerhin legten knapp 40 Prozent einen Weg zwischen 100 und 300 Kilometer zurück, um die Wassersportausstellung in Friedrichshafen zu besuchen. Die INTERBOOT hat überdies eine große Strahlkraft: Ein Drittel der befragten Besucher üben Wassersport überwiegend am Mittelmeer aus.
Pures Vergnügen ist 2012 wieder von 22. bis 30. September auf der INTERBOOT in Friedrichshafen zu erleben. Weitere Infos unter www.interboot.de.

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Andere Sicht

Ja ja die Interboot wenigstens waren dieses Jahr die leeren Hallen so verkleidet das es nicht so sah. Das Freigelände fein aufgeräumt und in den Hallen dafür Fensterputzzeug Muschelschälchen, Massageliegen und Whirlpools die sich dann die kaufen können die auf ihrem Boot schon alles haben. Boote na ja werden halt auch immer weniger sogar in den Motorboothallen wird es lichter aber dafür kann man sich auf der IBO jetzt auch mit Angelbedarf ausrüsten. Ich suchte eine bestimmte Schot leider gab es die da nicht, der Muffler hatte sie nicht im Sortiment und Ultramarin hatte gleich gar keine Leinen dabei.
In der Wintersporthalle ehemals Surfhalle stehen auch schon Boote damit es einigermaßen belegt aussieht. Bei der Rückfahrt mit dem Katamaran traf ich dann noch einige Schweizer die meinten jetzt sei es wirklich das letzte mal gewesen das sie auf der Interboot waren denke ich werde mich dem nur nicht anschließen wenn ich wieder kostenlos reinkomme.

Hoffen wir mal das die Macher wieder ein Konzept finden die Interboot wieder zu dem zu machen was sie mal war.
Ein Anziehungspunkt für alle Wassersportler die hier alles finden und testen können.

Alfred Sulger am 29.09.2011 13:24:04
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