Unbekannte Substanz im Rhein

Rheinbrücke Stein

Stein am Rhein, 25.10.2019 von IBN

Am Montagnachmittag (21.10.2019) wurde von der Rheinbrücke in Stein am Rhein aus eine auf der Wasseroberfläche befindliche Substanz festgestellt, welche in Form eines zwei bis drei Meter breiten Teppichs flussabwärts trieb.

Vor Ort konnte die Polizei die Eingangsmeldung bestätigen, woraufhin die Verbandsfeuerwehr Stein am Rhein - Hemishofen sowie die Gewässerschutz-Ensatzbereitschaft des  Interkantonalen Labors Schaffhausen alarmiert wurden. Durch die Feuerwehr wurde in der Folge rheinabwärts unterhalb der Rheinbrücke eine Ölsperre errichtet. Erste Schnelltests führten zu keinem Ergebnis, um welche Substanz es sich handelt. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass von der untersuchten Flüssigkeit keine konkrete Gefahr für Mensch und Umwelt ausging. 

Auf Nachfrage der Redaktion bestätigt das untersuchende Labor, dass auch zum Wochenende hin trotz intensiver Suche und Analyse noch nicht geklärt werden konnte, wie und woher die Substanz in den Rhein gelangt und um was es sich handelt.  Peter Wäspi, Fachbereichsleiter des Gewässerschutzes vermutet eine biologische Ursache. Die Ursachenforschung daure aber weiter an. Auch am Donnerstag wurden nochmals Wasserproben entnommen, die zusammen mit den ersten zur vertiefenden Untersuchung an ein weiteres, externes Labor  gegeben wurden.

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