350 haben gemeldet

rund um

Lindau, 01.06.2011 von IBN

316 Skipper haben rechtzeitig zum Meldeschluss ihre Schiffe zur RUND UM gemeldet, der größten Regatta am Bodensee. „Damit können wir eigentlich zufrieden sein“, sagt Andreas Ober, der 1. Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, „300 Schiffe entspricht in etwa der üblichen Meldezahl zum jetzigen Zeitpunkt“.

 Der LSC ist aber sicher, dass es noch deutlich mehr Starter werden, „schließlich haben wir noch die Nachmeldefrist bis zum 10. Juni. Aus meiner Erfahrung schätze ich, dass 30 dazukommen, und freue mich über jedes Schiff, das noch melden möchte“, ergänzt Petra Guinand, die bei der RUND UM für die Organisation zuständig ist.

„Man darf dabei nicht vergessen, wir haben immer noch einen sehr niedrigen Wasserstand, und viele Regattaboote mit tiefgehendem Kiel sind deshalb nicht im Wasser“, sagt Wettfahrtleiter Hubert Henzler.

Die meisten Schiffe sind in diesem Jahr in den Yardstickklassen gemeldet, in denen Cruiser und Cruiser-Racer gegeneinander antreten. „Aber auch in den Hightech-Klassen haben wir wieder interessante Boote“, meint Petra Guinand. „Allein bis jetzt haben wir die Meldung von drei Libera, das ungarische Siegerschiff Raffica, die Telebox Due und die Carondimonio. Außerdem will Markus Ficht mit der Italia kommen.“ Die Italia ist die ehemalige Bregenzer BTV, die wieder in den Ursprungszustand zurückgebaut wurde und als sehr schnelles Schiff gilt.

„Bei den Mehrrümpfern werden wir einen spannenden Zweikampf zwischen Ralf Schatz und Fritz Trippolt sehen können,“ so Andreas Ober. „Der neukonstruierte Katamaran von Schatz ist noch per Luftfracht unterwegs von der Werft in Neuseeland nach Deutschland, eine Woche vor der RUND UM soll das neue Schiff für erste Testfahrten am Bodensee aufgebaut sein.“
Sein schärfster Konkurrent wird Fritz Trippolt mit seiner Ventilo skinfit sein.

Nicht zu vergessen die Traditionsklassen: vor allem die 75 Quadratmeter Nationale Kreuzer, die 30 Quadratmeter Schärenkreuzer und auf dem Kleinen Kurs die H-Boote bilden wieder eigene Klassen. „Wir erwarten in diesem Jahr zur 61. RUND UM knapp 2.000 Segler“, so Andreas Ober.

„Und wer nicht mitfahren kann, wird im Zelt am LSC-Hafen die RUND UM per GPS-Track verfolgen können“, meint Hubert Henzler. „Die schnellsten Schiffe bekommen wieder einen kleinen Sender, der ständig die Position an uns funkt, wir erklären auf einer Leinwand, welches Schiff gerade warum wohin fährt. Vor allem diese fachkundige Erklärung gibt es sonst nirgendwo, nur im LSC-Zelt.“

Im LSC-Hafen wird es am Samstag eine Seglerparty mit Freibier für die RUND UM-Teilnehmer geben, gesponsort von der boot Düsseldorf.

Unverändert bleibt die Planung für die Regatta selbst, so Andreas Ober: „Die Wettfahrtleitung wird im Zweifelsfall die Bahn abkürzen - oder gar das Ziel in Richtung Westen verlegen. Gezeitet werden kann in diesem Jahr erstmals in Konstanz oder Überlingen. Auch endet die RUND UM in diesem Jahr am Samstag um 21.00 Uhr - eine Fristverlängerung von 90 Minuten.“

Start zur Regatta ist am Freitag, den 17. Juni um 19.30 Uhr vor Lindau