Tauchunfall ging glimpflich aus

Überlingen, 01.04.2019 von IBN

Am späten Sonntagvormittag, 31.03. erlitt ein 65-jähriger Sporttaucher nach einem ca. 50 Minuten andauernden Tauchvorgang innerhalb einer 8-köpfigen Gruppe im Uferbereich plötzlich einen Schwächeanfall und konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten.

Außerdem zitterte er extrem, weshalb seine Tauchpartner Rettungskräfte alarmierten und den 65-Jährigen bis zum Eintreffen mit
Sauerstoff versorgten.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Beamten der Wasserschutzpolizei Überlingen hatte der Sporttaucher zunächst die 
maximale Tauchtiefe von 36 m um ca. 8 m überschritten. Außerdem hatte der 65-Jährige beim Erreichen der Wasseroberfläche nach dem Tauchvorgang den Inhalt seiner Sauerstoffflasche komplett aufgebraucht. Und der Verunglückte hatte eine akute Unterkühlung, wobei dir Ursache hierfür noch nicht geklärt werden konnte; möglicherweise war der Tauchanzug undicht.
Wie die Polizei mitteilt, konnte ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.
Der 65-jährige Sporttaucher konnte nach einem zweistündigen Klinikaufenthalt wieder entlassen werden.