Neue Untiefe vor dem Rheindamm führt zu Festfahrungen

Wapo warnt vor neuer Untiefe

Lindau, 07.05.2018

Am Sonntagmittag segelten zwei Segelboote eines Segelvereins aus Lindau zum Rheindamm. Die Boot wollten vor der Mündung des Neuen Rheins vor dem Seezeichen 86 wenden. Beide Segelboote mit relativ geringem Tiefgang fuhren sich ca. 30 m seewärts des Seezeichens 86 fest, da sich dort seewärts der Seezeichen eine neue Untiefe gebildet hat, wie die Wasserschutzpolizei Lindau mitteilte.

Die Seezeichen kennzeichnen dort die Mindeswassertiefe. Das erste Segelboot konnte aus eigener Kraft freikommen, da es einen Hubkiel besitzt und diesen zur Verringerung des Tiefgangs aufholen konnte. Die zweite Segelyacht saß so fest, dass es mit Hilfe der Wasserwachtboote aus Lindau und Weiler sowie dem Polizeiboot Hecht aus Lindau freigeschleppt werden musste. Ein Crewmitglied prallte durch die Festfahrung gegen das Boot. Verletzungen wurden bisher nicht bekannt. Die Höhe des Schadens am Boot ist noch nicht bekannt. Zur Überprüfung muss das Boot noch einmal gekrant werden.

Die Wassersportler werden gebeten, die Mündung des Neuen Rheins am Seezeichen 86 großräumig zu umfahren.