Stand-up-Paddlerin in Seenot

Lindau, 19.08.2016 von IBN

Eine 42-Jährige Frau aus Reutlingen geriet mit ihrem Stand-up-paddle-Board vor der Insel Lindau in Seenot.

Die Frau konnte sich in Ufernähe retten. Dort gelang es ihr mit Hilfe eines unbekannten männlichen Retters, der ins Wasser ging und ihr half, ans Ufer zu gelangen. Die Frau stand nach ihrer Rettung unter Schock und wurde mit Verdacht der Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht.

Da zum Zeitpunkt der Mitteilung nicht klar war, wie viele Personen sich im Wasser befanden, wurde nationaler Seenotalarm ausgelöst. Es waren 2 Feuerwehrboote aus Lindau, der Rettungshubschrauber aus Friedrichshafen und das Polizeiboot aus Lindau im Einsatz.

Das Stand-up-paddle-Board wurde nach einem Hinweis der MS Graf Zeppelin über Seefunk vom einem Feuerwehrboot gesichtet und geborgen. Die verunglückte Dame wurde am Abend bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Stand-up-paddle-Boards, Surfbretter, Kajaks und ähnliche Wasserfahrzeuge mit Name und Anschrift des Eigentümers oder Verfügungsberechtigten versehen sein müssen, damit sie bei Seenotfällen zugeordnet werden können.

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