Perfekte Bedinungen

Mamern, 24.04.2015 von IBN

"Schöner kann es fast nicht sein!" resumierte am Sonntag Abend der strahlende Sieger über alle Läufe bei den Fireballs Ruedi Moser. Damit sprach er wohl allen Teilnehmern aus der Seele.

 Denn was die Aktiven wieder einmal zum klassischen Saisonstart vorfanden, waren rundum perfekte Regatta-Bedingungen. Einmal mehr konnten die Organisatoren eine rege Teilnahme aus dem In- und Ausland verbuchen: 20 Fireballs, 17 Contender sowie 5 Finns mit Teams aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Tschechien waren angereist.

Pünktlich zum Auslaufen und ersten Start um 13:15 Uhr flackerten dann auch die Starkwindfeuer über den weiss getupften Untersee.  Drei Wettfahrten am Samstag hätten den Seglern sicher den Schweiss auf die Stirn getrieben, wären da nicht die regelmässigen Wellenduschen und -bäder gewesen, die das Segeln in Trapez und Ausreitgurten mitunter zum Balanceakt werden liessen. Nicht alle Crews waren den Bedingungen gleichermassen gewachsen und so kam es zu einigen Kenterungen, teilweise leider auch mit kleineren und grösseren Blessuren an Booten und Seglern. Trotzdem ging alles glimpflich aus und nur vereinzelt mussten  Bojenleger und "Gummimaus" eingreifen, um die beschädigten Jollen wieder sicher an Land zu bringen.
Nur wenig hatte der Wind über Nacht abgegeben und so konnte am Sonntag bei strahlend blauem Himmel pünktlich um 10:30 Uhr die erste der drei folgenden Wettfahrten gestartet werden. Komplett traten die Finns und Contender wieder an der Startlinie an. Das Feld der Fireballs war durch Schäden an den Booten sowie Verletzungen der Crews dezimiert. Konstanterer Wind und wärmere Luft machten es allen Aktiven einfacher, wieder Bewegung in die noch müden Knochen zu bringen. So waren vor allem auf den spitzen Raumwindkursen vereinzelte Freudenjauchzer über dem Waser zu hören.
Zum Beginn des dritten Laufs nahm der Wind dann ab, für die leichten Crews reichte es aber weiterhin für die Trapezdrähte. Die Finnsegler beschlossen kollektiv, dass fünf Läufe ausreichen, und packten etwas vorzeitiger zusammen. Das Auswassern für die verbliebenen Boote gestaltete sich entspannt und in der lauen Luft konnten auch nasse Spi´s, Trocken- und Neoprenanzüge bis zum Transport noch trocknen. 
Um 15:30 Uhr trafen sich dann alle nochmal zur Rangverkündigung mit Cervela, Kuchen und Getränken an der Scheune. Zumeist in kurzen Hosen und mit glänzenden Augen nahm man die beliebten Flaschen mit süssem oder saurem Most der Familie Hanhart entgegen.
Zum wohl ersten Mal in der 35 jährigen Geschichte der Jollenregatta, wurde ein Team mit sechs ersten Plätzen unangefochtener Sieger. Die Fireballsegler Mermod/Moser beendeten die Wettfahrtserie mit souveränen Siegen in allen gestarteten Läufen.
Mit gutem Abstand zu den drittplazierten Härdi/Landerer sorgten Venhoda/Zaugg auf dem zweiten Rang aus SVM-Sicht für ein sehr erfreuliches Ergebnis.

Optionen

Schlagworte

Clubs

SVM