Finn-Dinghies und Laser-Radial bei der Interboot-Trophy

WYC taufe

Friedrichshafen , 23.09.2014 von IBN

Sonnig bis durchwachsen, aber durchgehend wenig Wind, das waren die Rahmenbedingungen bei der zehnten Interboot-Trophy am ersten Messe-Wochenende. 85 Segler waren in fünf Klassen an den Start gegangen.

Zwei Durchgänge am Samstag, drei am Sonntag konnte Wettfahrtleiter Felix Diesch segeln lassen. Jede Klasse ging im Fünf-Minuten-Abstand mit einem eigenen Start auf die Bahn. „Es war sehr schwierig zu segeln, da jede Front, die am Sonntag durchging, einen anderen Winddreher gebracht hat“, beschrieb Diesch die Wettersituation. Eine dicke Wolke nach der anderen war am Sonntag über den See gezogen.

Die größte Startgruppe war bei den Lasern Radial mit 23 Startern zu verzeichnen. Mit drei Einzelsiegen und insgesamt fünf Punkten (das jeweils schlechteste Ergebnis wurde gestrichen) setzte sich hier Felix Deckers vom RC Rastatt gegen Julia Kühn (Konstanzer YC, 8 Punkte) und Sarah Röck (SC Öhningen, 12 Punkte) durch. Tobias Bauer segelte als bester des WYC auf Rang sechs.

17 Starter waren es in der Europe-Klasse. Hier setzte sich Simon Hüllenkremer (Stuttgarter SC) punktgleich gegen Pilar Mesa Hernandez (RCR) durch. Beide hatten jeweils zwei Rennen gewonnen, einen zweiten und einen dritten Platz in der Wertung. So gab der gestrichene vierte Platz von Hüllenkremer gegenüber einem Zwölften von Hernandez den Ausschlag.

Bei den Lasern mit dem Standard-Rigg (14 Teilnehmer) kam es zum Duell der Bundesliga-Steuerleute Stefan Schneider (Konstanzer YC) und Klaus Diesch (WYC), das der Konstanzer nicht nur aufgrund des Ruderbruchs von Diesch im letzten Rennen für sich entschied. Mit sechs Punkten gewann Schneider vor Philipp Deckers (RCR, 8 Punkte). Carsten Bauer vertrat die Farben des Veranstalters auf Rang vier.

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Leon Zartl (WYC) im Laser 4.7: Bei zwölf Startern kam er viermal als Erster und einmal als Zweiter ins Ziel. Der zweitplatzierte Julian Hoffmann (SC Alpsee/Immenstadt) hatte bereits neun Zähler.

Im Finn-Dinghy (elf Teilnehmer) setzte sich Lokalfavorit Matthias Miller (WYC) mit vier Siegen gegen den baden-württembergischen Landestrainer Peter Ganzert (YC Berlin-Grünau, sieben Punkte) durch.

Die Contender-Klasse hatte ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt, da aufgrund einzelner Ausfälle eine Ranglistenwertung nicht zustande gekommen wäre.

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