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Leon Jost ist Bayerischer Jüngstenmeister im Optimist

Simon Diesch segelt im 470er-World-Cup in Japan auf Rang sechs

Friedrichshafen, 02.09.2019
IBN

Spitzenergebnisse gab es Ende August noch einmal für Segler des Württembergischen Yacht-Clubs. Leon Jost gewann die Bayerische Jüngstenmeisterschaft im Optimisten in Starnberg, Simon Diesch segelte beim World-Cup der olympischen 470er-Klasse im japanischen Enoshima auf Rang sechs.

Von durchwegs leichten Windverhältnissen geprägt waren die Bayerischen Jugendmeisterschaften (BJM) in der zurückliegenden Woche. Optimisten, 420er und Laser-Radial waren in Starnberg zugange. Die Optimisten konnten dennoch acht Wettfahrten segeln. Vier davon gewann Leon Jost, der mit seinen 12 Jahren schon mit vielen Wassern der maritimen Welt „gewaschen“ ist. Sein schlechtester Platz in dieser Serie war ein vierter – und den konnte er streichen, elf Punkte betrug sein Vorsprung am Ende. Sein älterer Bruder Luca Jost und Finn Schäfer segelten bei der BJM im 420er auf Rang acht.

Rang sechs im 470er beim World-Cup in Japan

Die Opti-Zeit liegt schon lange hinter Simon Diesch. Vor zehn Jahren war er auch noch im Optimisten unterwegs, segelte ebenfalls um den bayerischen Landestitel. Heute strebt er eine Olympia-Teilnahme im 470er an und misst sich mit den besten Seglern der Welt. Die sind seit einigen Wochen schon in Japan. Drei große Events nacheinander fanden auf dem Olympia-Revier in Enoshima statt. Zunächst segelten Diesch und sein Augsburger Vorschoter Philipp Autenrieth bei der Weltmeisterschaft der 470er auf Rang 16 - fast 30 Plätze besser als bei der WM 2018. Den Nationenplatz für die 470er verfehlten sie dabei jedoch knapp. Eine letzte Gelegenheit, die Startberechtigung für ein deutsches 470er-Herren-Team zu sichern, ist im kommenden Frühjahr bei einer World-Cup-Regatta in Genua. 

Der 470er-WM folgte das olympische Test-Event an gleicher Stelle. Diesch/Autenrieth kamen da auf Rang 14. Leichter Wind und schwierige Bedingungen bremsten das Team bis dahin. Erst beim World-Cup der olympischen Klassen vom 25. August bis zum 1. September frischte der Wind in Japan auf - und Diesch/Autenrieth waren in ihrem Element. Mit den Plätzen 2-4-4 an einem Starkwindtag segelten sie ihre bisher beste Tagesserie in der olympischen Klasse überhaupt. Nach insgesamt zehn Wettfahrten waren sie als Sechste für das Medal Race der besten zehn Teilnehmer qualifiziert, segelten da als Sechste über die Ziellinie und blieben damit auch insgesamt an sechster Stelle – eines ihrer besten Ergebnisse in der olympischen Bootsklasse.

Erfolge im 29er

Schon Mitte August war Rickmer Lenk mit Steuermann Christoph Winkelhausen (YC Langenargen) bei der Weltmeisterschaft der 29er an der polnischen Ostseeküste auf Rang 20 gekommen. Bei der folgenden Europameisterschaft der 29er auf dem Gardasee war es unter 210 Booten dann Rang 34. Winkelhausen/Lenk segeln künftig in der olympischen Klasse 49er, zum Eingewöhnen an das rasante Boot zunächst noch mit den kleineren Segeln und dem sog. FX-Rigg.


Sechs Wochen waren Simon Diesch (WYC, rechts) und Philipp Autenrieth im 470er in Japan zuletzt segelten sie beim World-Cup in Enoshima auf Rang sechs. Foto:sailing energy WS