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22 Lacustre bei Far Niente

05.08.2019
IBN

Die 57. Far Niente der Lacustre hatte gleich zwei Höhepunkte in diesem Jahr. Zum Auftakt im verregneten Kreuzlingen wurden zwei neue Boote getauft. Die 271 „Athena“ und die 272 „Gropp“.

„Ich finde es toll, dass wir in der Lacustre-Familie Zuwachs bekommen haben,“ so Ernst Zollinger, der als Bodensee-Präsident zusammen mit seiner Frau Jeannette die Far Niente organisiert hatte. „Die beiden Boote sind absolute Traumstücke, ihnen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.“

Der zweite Höhepunkt war die Ehrung der 59 „Scirocco“ von Wolfi Simon beim Galaabend ein paar Tage später in Langenargen. „Das Boot ist seit 60 Jahren in Familienbesitz und wurde ständig gehegt und gepflegt.“ Und Zollinger ergänzt weiter, „Wolfi ist immer entspannt gesegelt. Wenn ihm danach war, hat er sogar Spaghetti während dem Segeln gekocht.“

Die Far Niente gehört in der Lacustre-Klasse zu den wichtigsten Terminen im Jahreskalender, sie stand heuer unter dem Motto ‚Bella Italia‘. Sie ist ein Familienurlaub, in diesem Jahr segelten 22 Boote von Hafen zu Hafen, die Segler genossen das Nichtstun. 

Das Wetter spielte durchaus mit, wenn es regnete, dann nachts. Nach der feuchten Taufe in Kreuzlingen besserte sich das Wetter zusehends, die erste Überführungswettfahrt ging trocken nach Güttingen, dort grillten am Abend alle gemeinsam. 

Der zweite Tag führte nach Romanshorn, die Kinder starteten ihre Spiele bei der Kinderolympiade, die Erwachsenen besuchten das Eisenbahnmuseum ‚Locorama‘. 

Der dritte Tag führte nach Arbon, der vierte nach Langenargen. Der Wind reichte für insgesamt drei Wettfahrten. Ein Mal war er zu schwach, am Schluss in Langenargen zu stark. 

Zum Wesen der Far Niente gehört es, dass es zwar Sieger bei den Wettfahrten gibt, die Ergebnisliste aber sofort nach der Siegerehrung vernichtet wird – damit sich der Ehrgeiz der Teilnehmer in Grenzen hält.


Aufgereiht im Hafen liegen die Lacustre Foto:Stefan Frank