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Russen dominieren North Stream Race

St. Petersburg, 05.07.2019
IBN

Das achte North Stream Race endete für das deutsche Team beinahe mit einer Katastrophe. Auf dem letzten der vier Schläge, von Helsinki nach Sankt Petersburg, ging der Vorschiffsmann durch eine große Welle außenbords. An der Reling und der Schot hängend, konnte er von der Crew wieder auf das Boot gezogen werden. Auch in der Gesamtplatzierung mussten die Deutschen einstecken: Sie landeten letztlich auf Rang vier unter den fünf Teilnehmern.

Das North Stream Race (NSR) folgt mit Stops in Kopenhagen, Stockholm und Helsinki der Gaspipeline durch die Ostsee, die Kiel mit St. Petersburg verbindet. Deshalb war es auch Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder, der den Startschuss zur 1000-Meilen Regatta im Rahmen der Kieler Woche gab.

Bei der seit 2012 bestehenden Regatta, wird das Gesamtergebnis aus den Resultaten der vier großen Schläge, sowie der Inshore-Races an den jeweiligen Etappenzielen ermittelt. 

Der Veranstalter zeigt sich mehr als zufrieden. "Die achte Auflage des North-Stream-Races war hervorragend. Spannende Wettkämpfe, großartige Veranstaltungen an den Etappenzielen und verdiente Sieger." resümiert Oliver Schwall, Direktor des NSR und sinniert: "Die baltischen Länder durch Sport zu verbinden, wurde Wirklichkeit."

Infos zum Match: www.nord-stream-race.com



Das deutsche Team entging beim letzten Schlag des North Stream Races nur knapp einer Katastrophe. Foto:Andrey Sheremetev, NSR

Flotte des North Stream Races: Die jeweils besten Segelclubs der Ostseeanrainer beim Start in Helsinki Foto:Anya Semeniouk, NSR