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Junge Forscher entdecken den Bodensee

Langenargen, 15.06.2019
IBN

Normalerweise ist die gelbe Ovni 43 im Salzwasser zu Hause. Vom 1. Juni bis gestern, 14. war sie auf dem Bodensee zu sehen, ihre Crew täglich wechselnd. Die Aldebaran ist eine schwimmende Forschungs- und Medienstation, auf der Schülergruppen im Rahmen eines Forschungsprojekts für das Ökosystem Wasser sensibilisiert und zum Forschen und Entwickeln ermutigt werden.

Die Teams waren erfolgreiche Teilnehmer des mikro makro mint-Programms, mit dem die Baden-Württemberg Stiftung das Interesse an den MINT-Fächern fördert. Die 19 Gruppen kamen aus allen Teilen Baden-Württembergs und führten an jeweils einem Tag ihr eigenes Projekt durch, mit dem sie sich seit mehreren Monaten im Rahmen von mikro makro mint in Arbeitsgemeinschaften oder im Regelunterricht beschäftigt haben – oder sie haben mit dem Team der ALDEBARAN ein eigenes Forschungsprojekt abgesprochen, das sie auf dem Bodensee umsetzten. Für die Expedition hat die ALDEBARAN an verschiedenen Stationen des Bodensees Halt gemacht, darunter in Konstanz, Friedrichshafen, Überlingen, Meersburg und Immenstaad.

In Langenargen war die Aldebaran am 06. Juni vor Ort. Dort haben Schülerinnen und Schüler aus Ellwangen, Göppingen und Offenburg die Arbeit des Seenforschungsinstituts (IFS) und neben der Aldebaran auch die "Kormoran", das Forschungsschiff des IFS kennen gelernt. 


Die Ovni 43 ist vollwertig als Labor- und Medienschiff ausgestattet. Durch den geringen Tiefgang eignet sie sich auch zum Einsatz in Flachwasserzonen. Foto:IBN, Lohmüller

Am 06. Juni waren drei Schülergruppen aus Ellwangen, Göppingen und Offenburg an Bord der Aldebaran und der Kormoran auf dem Bodensee unterwegs. Foto:IBN, Lohmüller

Dr. Martin Wessels, der stellvertretende Leiter des Seenforschungsinstituts in Langenargen, führt die Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Expedition in die Beschaffenheit des Bodensees ein. Foto:IBN, Lohmüller