IBN Logo

WYC schließt die Segel-Bundesliga 2018 auf Rang drei ab

Friedrichshafen, 22.10.2018
IBN

Team Rieger segelt beim finalen Event in Hamburg auf Platz fünf und macht damit die Qualifikation für die Champions League 2019 perfekt

Mit einem fünften Platz beim sechsten und letzten Event der Segel-Bundesliga 2018 erreichte der Württembergische Yacht-Club in der Abschluss-Tabelle Rang drei. 15 Wettfahrten hatte jeder der 18 Vereine beim „Finale“ auf der Alster in Hamburg (18. bis 20. Oktober) gesegelt. Für den WYC segelten diesmal Max und Moritz Rieger, Thomas Stemmer und Felix Diesch.

Zwar war der WYC mit einem letzten Platz in den Spieltag in Hamburg gestartet, doch danach lief es ziemlich rund. Vier erste Plätze der Häfler standen am Donnerstagabend in der Ergebnisliste. „Wir sind gut gestartet, waren schnell“, blickte Steuermann Max Rieger zurück. „Aber es war ziemlich tricky auf der Alster. Man konnte sich nie sicher sein, dass man wirklich auf der besseren Seite war, das wechselte oft ganz schnell.“ Herrschte an diesem ersten Tag noch eher Hamburger „Schietwetter“ mit Nieselregen, so schien ab dem Freitag die Sonne über der Alster, wenngleich bei Pudelmützentemperaturen. Doch am zweiten Tag war kein Wind, erst am dritten Tag ging es weiter. „Wir hatten uns am Samstag etwas schwer getan, in die Rennen hinein zu finden. Aber offensichtlich ging das anderen auch so – denn wir sind nicht so weit nach hinten gerutscht, wie wir das gefühlt hatten“, so Rieger über den Schlusstag der Bundesliga 2018. In der Gesamttabelle ging es immer noch um Platz drei – und im letzten Rennen direkt gegen den Bremer WVH, mit dem man vor dem Event noch punktgleich auf den Plätzen drei und vier lag. „Aber da ging auf der Kreuz die Tür für uns auf“, so der WYC-Steuermann über einen Winddreher, der genutzt wurde. „Und dann hatten wir das Rennen im Griff. Wir waren alle sehr aufgeregt, fokussierten uns ganz auf das Rennen, legten uns vor den Gegner und machten den Sack zu“, so Rieger sichtlich erleichtert kurz nach diesem wichtigen Rennen zum Schluss, mit dem der Podiumsplatz dann gesichert war.

„Wir freuen uns riesig über den dritten Rang in diesem Jahr. Das haben unsere Youngster erreicht, wir haben’s nur noch zu Ende gebracht“, erklärte Max Rieger weiter. Vor allem ein zweiter Platz des Teams Dennis Mehlig, Marvin Frisch, Lukas Ammon und Yannick Hafner in Travemünde (im Juli) brachte den WYC in der Tabelle nach oben. Wie Dennis Mehlig steuerte Max Rieger je drei Mal; neben den genannten acht Seglern war auch noch Kevin Mehlig im Einsatz. 

„Das gesamteTeam hat sich dieses Jahr wirklich noch einmal eine Stufe weiter entwickelt. Vor allem die jüngeren Mitglieder haben an unsere bisherigen Leistungsträger voll aufgeschlossen“, betonte Team Manager Klaus Diesch, der ebenso wie WYC-Präsident Oswald Freivogel nach Hamburg mitgereist war. „Ich bin mächtig stolz auf unser Team, das unter der Betreuung von unserm Coach Jochen Frik die ganze Saison eine tolle Leistung geboten und jetzt den verdienten Lohn dafür eingefahren hat“, so Freivogel. „Der WYC ist bereits zum zweiten Mal seit Gründung der Bundesliga 2013 aufs Treppchen gesegelt“, freut sich der Präsident auf die internationale Präsenz des WYC kommendes Jahr in der Champions League.

1. Segel-Bundesliga, sechster (und letzter) Event in Hamburg (18.-20.10.2018)

  1. Norddeutscher Regatta-Verein, Hamburg, 36 Punkte

  2. Bayerischer YC, 37 Punkte 

3. Verein Seglerhaus am Wannsee, Berlin, 43 Punkte

4. Klub am Rupenhorn, Berlin, 44 Punkte

5. Württembergischer Yacht-Club, 45 Punkte

6. WSV Hemelingen, Bremen, 46 Punkte 

13. SMC Überlingen, 56 Punkte

18. Lindauer SC, 73 Punkte

1. Liga, Abschluss-Tabelle 2018 nach sechs Events 

1. NRV Hamburg, 17 Punkte

2. Bayerischer YC, 25 Punkte

3. Württembergischer Yacht-Club, 34 Punkte

4. WV Hemelingen, 35 Punkte

9. SMC Überlingen, 56 Punkte

18. Lindauer SC, 107 Punkte


Insgesamt fünf Wettfahrten konnte der Württembergische Yacht-Club auf der Alster gewinnen. Für den WYC segelten in Hamburg Max Rieger, Felix Diesch, Moritz Rieger und Thomas Stemmer. Foto:© Sven Jürgensen